Die Asiatische Tigermücke breitet sich zunehmend in Bayern aus. Laut dem Landesamt für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit (LGL) haben sich mittlerweile auch in Nürnberg sowie den Landkreisen Forchheim und Wunsiedel Populationen etabliert. In Fürth, München und Würzburg gibt es sie bereits seit längerer Zeit. Im vergangenen Jahr gab es zudem einzelne Funde in acht weiteren Stadt- und Landkreisen.

Eine Population gilt laut LGL als etabliert, wenn sie überwintert. Die auffällig schwarz-weiß gestreifte Tigermücke stammt ursprünglich aus den Tropen und gelangte durch den Güter- und Reiseverkehr nach Europa. Aufgrund der Klimaerwärmung kann sie sich jedoch zunehmend auch hier ansiedeln. "Mit einer zunehmenden Verbreitung ist künftig auch in Bayern zu rechnen", teilte das Landesamt mit.

Asiatische Tigermücke siedelt sich zunehmend in Franken an - kann Krankheiten übertragen

Die Asiatische Tigermücke (Aedes albopictus) steht nicht nur im Fokus, weil sie im Vergleich zu vielen heimischen Arten auch tagsüber aktiv und deutlich aggressiver ist. Sie kann verschiedene Krankheitserreger wie Dengue-, Chikungunya- oder Zika-Viren übertragen. In Südeuropa, unter anderem am Gardasee in Italien, kam es bereits zu Krankheitsausbrüchen. Die hier vorkommenden Tigermücken sind in der Regel jedoch keine Träger dieser Erreger, erklärte das LGL. "Im Falle eines Stichs der Asiatischen Tigermücke besteht in Deutschland somit zunächst kein Grund zur Sorge."


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Eine Asiatische Tigermücke sticht zu. Fachleute rechnen damit, dass sich die Asiatische Tigermücke künftig noch weiter in Bayern ausbreiten wird.
WikiImages/pixabay

Das Risiko, dass Tigermücken die Erreger von erkrankten Reiserückkehrern auf andere Menschen übertrügen, steige jedoch, wenn sich die Insekten immer weiter ausbreiten könnten, erläuterte das LGL. Daher sei es wichtig, Maßnahmen dagegen zu ergreifen.

Das LGL setzt in diesem Jahr sein Stechmücken-Monitoring fort. Dafür platzieren Fachleute von Mai bis Oktober Mückenfallen im Landkreis Rosenheim sowie in Passau und Memmingen, um die Ausbreitung zu überwachen.

Die Mithilfe der Bevölkerung ist gefragt

Das LGL bietet Kommunen zudem Unterstützung an: Wenn dort Tigermücken entdeckt werden, hilft das Landesamt bei der Abklärung und unterstützt dabei, ein eigenes Monitoring aufzubauen. Fürth und München haben ein solches bereits implementiert.

Ein zentraler Bestandteil bei der Bekämpfung der Tigermücke ist die Mithilfe der Bevölkerung, betonte das LGL. Die invasive Mücke legt ihre Eier bevorzugt in kleinen Wasseransammlungen ab. Daher sollte zur Bekämpfung richtig reagiert werden.

Ein Redakteur hat diesen Artikel unter der teilweisen Verwendung eines KI-Sprachmodells verfasst und/oder optimiert. Sämtliche Informationen wurden sorgfältig geprüft.

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