Der norwegische Ministerpräsident hat ein Social-Media-Verbot für Kinder und Jugendliche unter 16 Jahren angekündigt.
Auch in Deutschland gibt es eine Debatte darüber, ob der Zugang zu sozialen Medien für Kinder eingeschränkt werden sollte – so fordert eine Grünen-Politikerin eine Altersgrenze, die deutlich früher ansetzt. Zudem gibt es auch in der SPD Überlegungen, den Zugang für Kinder unter 14 Jahren gesetzlich zu begrenzen.
TikTok & Co. für Kids tabu: Norwegen setzt Grenze
Der norwegische Ministerpräsident Jonas Gahr Støre hat angekündigt, dass es ein Verbot von Social Media für Kinder und Jugendliche unter 16 Jahren geben wird. Ein entsprechender Gesetzesentwurf soll bis Ende des Jahres im Parlament eingebracht werden, erklärte Støre gegenüber der Nachrichtenagentur NTB. Er habe seit seinem Amtsantritt als Ministerpräsident darüber nachgedacht. "Jetzt kommt das Gesetz", sagte Støre.
Die gesetzliche Altersgrenze für die Nutzung sozialer Medien soll auf den 1. Januar des Jahres festgelegt werden, in dem die Jugendlichen ihren 16. Geburtstag feiern. Praktisch bedeutet das, dass Jugendliche erst ab der zehnten Klasse Plattformen wie Instagram, TikTok und Snapchat nutzen dürfen, wie NTB berichtet. Die Sicherheit der Kinder und Jugendlichen sei "eine der wichtigsten Prioritäten im Regierungsplan für Norwegen", sagte Støre.
Australien gilt als Vorreiter, dort dürfen Kinder und Jugendliche unter 16 Jahren seit Mitte Dezember auf vielen großen Plattformen keine eigenen Konten mehr besitzen. In mehreren europäischen Ländern wird mittlerweile über ähnliche Gesetzesvorhaben diskutiert, etwa nachdem in Griechenland bereits ein Social-Media-Verbot für Kinder bis zu einer bestimmten Altersgrenze beschlossen wurde.
Ein Redakteur hat diesen Artikel unter der teilweisen Verwendung eines KI-Sprachmodells verfasst und/oder optimiert. Sämtliche Informationen wurden sorgfältig geprüft.
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