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Weltall

Sternschnuppen-Strom: Meteore rasen in die Erdatmosphäre - Maximum im Juli 2020

Im Juli und August ist ein Himmelsphänomen vermehrt beobachtbar. Meteore aus dem Sternbild "Aquarius" dringen in die Atmosphäre der Erde ein.
"Aquariden"-Meteore dringen im Juli vermehrt in die Erdatmosphäre ein. Einige von ihnen sind am Nachthimmel zu sehen. Archivfoto: Daniel Reinhardt/dpa

Sie rasen mit 40 Kilometern pro Sekunde in die Erdatmosphäre und verglühen: "Aquariden"-Meteore sind im Juli 2020 vermehrt am Nachthimmel beobachtbar. Ab Sonntag (12. Juli 2020) taucht der Sternschnuppenstrom erstmals  in Deutschland auf - bis Mitte August dauert das Himmelsphänomen an. 

"Das prognostizierte Maximum soll dieses Jahr in der Nacht vom 28. auf den 29. Juli eintreten", heißt es von Seiten der "Vereinigung der Sternfreunde in Deutschland"

Sternschnuppen-Strom: 20 bis 25 verglühende Meteore pro Stunde

Ein Spektakel verglühender Himmelskörper bleibt jedoch wohl aus, so die Experten. Der Ausstrahlungspunkt des Phänomens liegt tief im Sternbild "Wassermann", auf Lateinisch: "Aquarius". Knapp die Hälfte der 20 bis 25 Sternschnuppen, die stündlich in die Atmosphäre der Erde eintreten, schaffe es an den Nachthimmel, heißt es.

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Im Juli und im August können Sternschnuppen-Fans ein weiteres Himmelsphänomen beobachten: Die "Perseiden" erreichen ihr Maximum.

tu/dpa