• Asteroid "2018 VP1" rast mit hoher Geschwindigkeit auf die Erde zu
  • Eintreffen des Gesteinsbrockens wird am 2. November 2020 erwartet
  • Laut Esa Experten "der zweitwahrscheinlichste Asteroid, der die Erde trifft"

Die Europäische Weltraumbehörde  Esa (European Space Agency) beobachtet den Asteroiden "2018 VP1" schon seit dem 3. November 2018. Fast genau zwei Jahre später soll der Gesteinsbrocken der Erde sehr nahe kommen: am 2. November 2020 - dem Tag vor der 59. Präsidentschaftswahl in den USA.

Asteroid "2018 VP1" auf dem Weg zur Erde: So hoch ist die Wahrscheinlichkeit eines Einschlags

Laut den Esa-Experten sei der Gesteinsbrocken zwei Meter lang, 191 Zentimeter breit und besitze ein Gewicht von circa 15 Kilogramm. Wie die Behörde bereits zum diesjährigen Weltasteroidentag bei Twitter bekannt gab, sei dies immerhin der "zweitwahrscheinlichste Asteroid, der die Erde trifft". Den Experten zufolge trifft der Asteroid mit einer Wahrscheinlichkeit von 1:240  auf unsere Erde.  Die Wahrscheinlichkeit, dass der Asteroid "2018 VP1" auf unsere Erde prallt, ist also sehr gering. Trotzdem: Der Gesteinsbrocken aus dem Weltall kommt unserer Erde näher als der Mond. 

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Die Esa schätzt den Abstand, den der Asteroid zur Erdkugel haben wird, auf eine Distanz zwischen 418.560 und 7680 Kilometern. 

Ähnlich knapp zischte der Asteroid "2020 QG" vor kurzem an unserer Erde vorbei. Der Asteroid "2020 QG" verfehlte den blauen Planeten um nur 2950 Kilometer, bezogen auf die Weiten des Universums eine kosmische Haaresbreite. 

Permanente Gefahr durch Einschläge von Himmelskörpern

Asteroiden durchkreuzen die Umlaufbahn der Erde sehr häufig. Doch nur wenige kommen unserer Erde so nahe, wie der Asteroid 2018 VP1. 

Wie die Esa-Experten vermuten, seien die Auswirkungen eines potenziellen Einschlages auf der Erde sehr gravierend - trotz der Tatsache, dass der Asteroid 2018 VP1 nicht größer als ein Kleinwagen sei.

So explodierte beispielsweise der Meteorit von Tscheljabinsk 2013 über der russischen Stadt. Rund 7000 Gebäude wurden dabei beschädigt und etwa 1500 Menschen wurden verletzt. 

Wann bekommt ein Asteroid einen Namen?

Anders als beim Vergeben der Wetterpatenschaften unterliegt das Vergeben von Namen für Asteroiden einer klaren Gesetzmäßigkeit.


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Erst wenn ein Asteroid nachweislich dreimal um die Sonne gelaufen ist, darf ein Name vergeben werden. Diese Ehre gebührt dem Entdecker des astronomischen Kleinkörpers.

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