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Hausputz

5 Putzmittel, die Ihr Zuhause sauber halten - ohne der Gesundheit zu schaden

Wussten Sie, dass Putzen schlecht für die Gesundheit sein kann? Wir verraten Ihnen fünf Reinigungsmittel, die Ihren Haushalt sauber halten - ohne Ihnen zu schaden.
Anton /Unsplash

Gerade zu Zeiten der Corona-Pandemie achte die meisten Menschen umso mehr auf Reinlichkeit - doch wie so oft, kann auch beim Putzen zu viel des Guten schädlich sein. "Fast alles, was wir beim Putzen verwenden, landet im Abwasser. Und was die Kläranlagen nicht herausfiltern können, kommt letztlich wieder in den Wasserkreislauf", erklärt Marcus Gast vom Umweltbundesamt in der Apotheken Umschau.

Die meisten der sogenannten "Tenside" in Reinigungsmitteln sind heutzutage biologisch abbaubar, jedoch Zusätze wie Duft- oder Farbstoffe bleiben bestehen und können sich sogar in Pflanzen anreichern, wenn sie über die Luft oder Wasser aufgenommen werden.

Weniger ist mehr: Mit diesen 5 Reinigungsmitteln schonen Sie Ihre Gesundheit

Auch für den Menschen ist zu viel Putzen nicht gesund: Beim versehentlichen Einatmen von Sprays beim Putzen, kann der feine Nebel in die Lunge gelangen. Chlorhaltige Haushaltsreiniger sollte man ebenfalls meiden, denn sie können die Atemwege und auch die Schleimhäute reizen. Eine Langzeitstudie aus Norwegen zeigte, dass zu viel Putzen die Lungenfunktion auf Dauer einschränken kann. Bei Menschen, die besonders oft oder beruflich putzen, war die Lunge ähnlich schwach, wie nach 10 bis 20 Jahren Rauchen.

Was können wir also tun, um beim Putzen unsere Gesundheit und die Umwelt zu schonen? Schon fünf einfach Reinigungsmittel reichen dafür aus.

Ein neutraler Allzweckreiniger genügt, um Böden, Fenster und die meisten anderen Oberflächen sauber zu halten. Wer keinen Allzweckreiniger zur Hand hat, kann auch einfaches Handspülmittel benutzen. Für hartnäckigeren Schmutz hilft Scheuerpulver

Desinfektionsmittel zum Putzen? Nur in Ausnahmefällen

Gegen Kalkablagerungen in Küche und Bad sollte am besten Reiniger mit Zitronensäure benutzt werden. Das ist schonender für die Oberflächen als beispielsweise Essigreiniger. 

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Und zu guter Letzt: Man sollte beim Putzen immer Handschuhe tragen. So wird die Haut an den Händen und Armen geschützt.

Reiniger mit speziellen anti-bakteriellen oder desinfizierenden Zusätzen sollten nur in besonderen Ausnahmefällen genutzt werden. Besonders scharfe Mittel und Konzentrate sollten außerdem sparsamer eingesetzt werden, denn auch beim Putzen gilt: Weniger ist mehr.