Update vom 26.03.2026, 6.22 Uhr: Amerikanischer Blindgänger in Nürnberg entschärft

Die Fliegerbombe, die am gestrigen Mittwoch, 25. März 2026, bei Bauarbeiten im neuen Stadtteil Lichtenreuth nahe der Münchener Straße gefunden wurde, ist entschärft worden, wie die Stadt Nürnberg am späteren Abend mitteilte.

Die beiden Sprengmeister Christian Scheibinger vom Sprengkommando Südbayern und Sebastian Rupp vom Sprengkommando Nordbayern benötigten demnach circa eine Stunde, um Front- und Heckzünder des etwa 252 Kilogramm schweren US-amerikanischen Blindgängers zu demontieren.

Rund 370 Menschen mussten zuvor laut Stadt evakuiert werden, darunter Anwohnerinnen und Anwohner sowie die Gäste eines Hotels. Sie alle können nun in ihre Wohnungen und Hotelzimmer zurückkehren. Die Buslinie 53 fuhr um kurz nach 22 Uhr wieder regulär, die Straßensperrungen sowie die Sperrung des Luftraums wurden zu diesem Zeitpunkt aufgehoben.

Update vom 25.03.2026, 17.57 Uhr: Mehr als 350 Menschen von Evakuierung betroffen

Nach dem Fund einer Fliegerbombe bei Bauarbeiten in Nürnberg-Lichtenreuth soll die Evakuierung des Gebiets um den Fundort am Mittwochabend (25. März 2026) gegen 19 Uhr beginnen. Angaben der Stadt zufolge betreffe dies rund 300 Menschen. 

Für sie sei in der Meistersingerhalle eine Betreuungsstelle eingerichtet. Zwei Busse würden Betroffene dorthin bringen. Demnach fahre ein Bus an der regulären Haltestelle vor dem Hotel ab. Der zweite Bus fahre von einer temporär eingerichteten Haltestelle am südlichen Ende der Oskar-von-Miller-Straße ab. Ab 19.30 Uhr werde die Münchener Straße gesperrt. Das betreffe die Münchener-/Ecke Frankenstraße, die Münchener-/Ecke Bauernfeindstraße und die Münchner-/Ecke Karl-Schönleben-Straße.

Da an der Westseite der Münchener Straße eine Fernwärmeleitung verlaufe, werde die Temperatur in der Leitung vom Energieversorger N-Ergie heruntergefahren. Deshalb könne es in der Umgebung zu eingeschränkter Leistung bei der Energieversorgung kommen. Die Stadt hat unter der Rufnummer 0911/64 37 58 88 ein Bürgertelefon eingerichtet.

Update vom 25.03.2026, 16.43 Uhr: Bombe soll entschärft werden

Nach dem Fund einer Fliegerbombe bei Bauarbeiten in Nürnberg-Lichtenreuth soll der Blindgänger noch am Mittwochabend (25. März 2026) von einem Sprengmeister entschärft werden. Das teilte die Stadt am Nachmittag mit.

Demnach seien eine Tankstelle, ein Hotel und ein Teil der Oskar-von-Miller-Straße von dem 450 Meter großen Evakuierungsradius betroffen. Um die Fundstelle zwischen der Dr. Luise-Herzberg-Straße und der Ingolstädter Straße wurde ein Schutzwall mit Containern errichtet.

Die Buslinie 53 muss wegen der Entschärfung unterbrochen werden. Sie fährt von Süden kommend nur bis zur Haltestelle Harnischschlag. Die U-Bahn ist nach Angaben der Stadt nicht von der Entschärfung betroffen. Bereits vor rund zwei Wochen war in dem Stadtteil eine andere Fliegerbombe gefunden worden. 

Ursprungsmeldung vom 25.03.2026, 14.37 Uhr: Fliegerbombe in Nürnberg gefunden

Bei Bauarbeiten ist in Nürnberg-Lichtenreuth eine Fliegerbombe gefunden worden. Das teilte die Stadt am Mittwochnachmittag (25. März 2026) mit. Demnach stamme der 250-Kilogramm schwere Koloss aus dem Zweiten Weltkrieg. 

Erste Einsatzkräfte seien bereits vor Ort, hieß es.