Update vom 10.03.2026, 12.20 Uhr: Fliegerbombe erfolgreich entschärft - Straßen, U-Bahn und Luftraum wieder freigegeben

Nach einer Stunde und 22 Minuten konnte Sprengmeister Michael Weiß grünes Licht geben: Front- und Heckzünder der 450 Kilo schweren US-Fliegerbombe seien erfolgreich demontiert worden. Laut der Stadt Nürnberg ist der Sprengsatz, der im Stadtteil Lichtenreuth entdeckt wurde, um 11.58 Uhr erfolgreich entschärft worden.

Kurz nach 12 Uhr konnten schließlich auch die Münchner Straße, die U-Bahn-Linie 1 und der Luftraum über dem Stadtteil Lichtenreuth wieder freigegeben werden. Alle 390 evakuierten Anwohnerinnen und Anwohner konnten wieder in ihre Wohnungen zurückkehren.

In Nürnberg konnte am Dienstag eine 450 Kilogramm schwere US-Fliegerbombe entschärft werden.
Berufsfeuerwehr Stadt Nürnberg

Insgesamt waren 150 Einsatzkräfte von Polizei, Feuerwehr, THW und Rettungsdiensten an der Entschärfung beteiligt.


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Update vom 10.03.2026, 10.15 Uhr: Evakuierung abgeschlossen - sogar Luftraum gesperrt

Die Evakuierung mehrerer Straßenzüge in Nürnberg-Lichtenreuth wegen der Entschärfung einer Fliegerbombe ist laut der Stadt Nürnberg mittlerweile abgeschlossen. Es befänden sich alle 23 betroffenen Personen in der Betreuungsstelle auf dem Nürnberger Messegelände heißt es. 

Die Verkehrsbehinderungen haben indes noch eine weitere Dimension hinzugewonnen. Nachdem wichtige Straßen rund um das Areal gesperrt und der U-Bahn-Verkehr auf der Linie 1 eingestellt werden musste, wurde aus Sicherheitsgründen nun auch der Luftraum über dem betroffenen Gebiet gesperrt.

Die Entschärfung startete um 10 Uhr, stellt sich aber als komplizierter da als gedacht. Laut Sprengmeister Michael Weiß sind die Zünder der Bombe stark "verbacken", die Aktion dürfte also länger als eine Stunde dauern.

Update vom 10.03.2026, 9.20 Uhr: Evakuierung gestartet - wichtige Straßen gesperrt

Wegen einer Fliegerbombe ist der Nürnberger Osten derzeit im Ausnahmezustand. Laut der Stadt startete die Evakuierung der betroffenen Gebiete im Stadtteil Lichtenreuth gegen 8.43 Uhr. Konkret handelt es sich dabei um die neu gebaute Häuserzeile an der Lorenz-Hagen-Straße, das Gebäude der Technischen Universität Nürnberg (UTN) an der Dr.-Luise-Herzberg-Straße und die Baustelle. Betroffene werden mit einem Pendelbus in eine eigens eingerichtete Betreuungsstelle im im Nürnberg Convention Center der Messe (NCC) gebracht.

Die Entschärfung selbst soll gegen 10 Uhr starten. Mittlerweile wurden für die Entschärfung wichtige Verkehrsadern im Nürnberger Osten gesperrt. Die Münchener Straße auf Höhe Bayernstraße (aus der Innenstadt kommend) und die Bauernfeindstraße (aus Langwasser kommend) sind demnach dicht. Die Feuerwehr ist unter anderem mit ihrem Drohnenteam vor Ort.

Update vom 10.03.2026, 7.57 Uhr: Evakuierung soll pünktlich beginnen

Nach dem Fund einer amerikanischen Fliegerbombe in Nürnberg-Lichtenreuth soll am Dienstag (10. März 2026) um 8 Uhr die Evakuierung in einem Radius von 450 Metern um den Fundort beginnen. Man gehe davon aus, dass die Evakuierung der rund 390 Bewohnerinnen und Bewohner pünktlich beginnen könne, teilte die Stadt am Morgen mit. Demnach sei zunächst eine Lageeinweisung erfolgt. Anschließend seien die Teams für die Evakuierung eingeteilt worden.

Die Entschärfung des 450 Kilogramm schweren Kolosses betrifft auch den ÖPNV. Die Linie U1 fährt aus Richtung Langwasser bis zum U-Bahnhof Messe und aus Richtung Innenstadt bis Hasenbuck. Außerdem muss die Buslinie 53 eine Umleitung fahren.

Ursprungsmeldung vom 09.03.2026, 16.21 Uhr: Fliegerbombe in Nürnberg gefunden

Bei Bauarbeiten ist in Nürnberg-Lichtenreuth eine amerikanische Fliegerbombe gefunden worden. Das teilte die Stadt am Montagnachmittag (9. März 2026) mit. Demnach stamme der 450 Kilogramm schwere Koloss aus dem Zweiten Weltkrieg. Für die Bevölkerung bestehe jedoch keine Gefahr, hieß es.

Am Dienstag (10. März 2026) soll die Bombe entschärft werden. Gegen 8 Uhr soll mit der Evakuierung der umliegenden Häuser begonnen werden. Davon sollen rund 390 Bewohnerinnen und Bewohner betroffen sein. Noch am Montagabend werden entsprechend Info-Zettel verteilt. Derzeit sind etwa 40 Einsatzkräfte von Feuerwehr, Polizei, Hilfsorganisationen und THW im Einsatz.

Ab 7 Uhr am Dienstag steht ein Bürgertelefon zur Verfügung, welches unter der Telefonnummer 0911/64 37 58 88 erreichbar ist. Die Bombe sei freigelegt, aber nicht bewegt worden. Eine Entschärfung finde am Montag nicht mehr statt. Es würden jedoch zum Schutz Container um die Fundstelle aufgebaut. Der Evakuierungsradius beträgt laut Stadt 450 Meter. Weitere Details waren zunächst unklar.