Grüne Oasen mitten in der Stadt, barocke Prachtgärten mit kunstvollen Wasserspielen oder naturnahe Parkanlagen entlang idyllischer Flussläufe – Franken bietet eine beeindruckende Vielfalt an Parks und Gartenanlagen.

Wir haben unsere Leser danach gefragt, welche dieser grünen Ausflugsziele den Menschen in der Region besonders am Herzen liegt. Unsere  Umfrage brachte spannende Ergebnisse und zeigte deutlich, wo Erholungssuchende am liebsten ihre Freizeit verbringen. 

Diese Parks in Franken musst du kennen – die Top 8 unserer Leser im Überblick

Welche Parks in Franken begeistern unsere Leser am meisten? In einer Facebook-Umfrage wollten wir genau das von euch wissen. Die Rückmeldungen waren vielfältig und reichten von historischen Hofgärten über weitläufige Stadtparks bis zu idyllischen Kuranlagen.


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Aus den zahlreichen Empfehlungen stellen wir dir hier die am häufigsten genannten Parks ausführlich vor. Für weitere Tipps zum Erholen und Entdecken lohnt sich ein Blick in die Übersicht der schönsten botanischen Gärten Frankens oder die Ausflugstipps der Region.

Von der grünen Lunge Bambergs über mediterrane Stadtparks in Würzburg bis zu UNESCO-geschützten Kuranlagen – die acht beliebtesten Parks vereinen Geschichte, Natur und Erholung auf einzigartige Weise. Ob historische Hofgärten mit Orangerien, englische Landschaftsgärten mit altem Baumbestand oder moderne Grünanlagen mit Themengärten: Diese ausführliche Übersicht zeigt, warum gerade diese Gartenanlagen zu den Top-Ausflugszielen in Franken zählen und was sie so besonders macht.

Stadtpark Hain in Bamberg – die grüne Lunge der Inselstadt

Der Stadtpark Hain ist die grüne Lunge Bambergs und erstreckt sich zwischen den beiden Regnitzarmen im Süden der Inselstadt in der kreisfreien Stadt Bamberg in Oberfranken. Die über 200 Jahre alte Parkanlage wurde im Stil eines englischen Landschaftsgartens angelegt und besteht aus dem Theresienhain und dem Luisenhain.

An heißen Sommertagen bietet der Stadtpark Hain in Bamberg wohltuenden Schatten unter seinem alten, artenreichen Baumbestand. Die über 200 Jahre alten Bäume des englischen Landschaftsgartens spenden natürliche Kühle und machen den Park zu einer beliebten Oase der Erholung. Ob beim Spaziergang entlang der Regnitzarme oder beim Verweilen im Botanischen Garten – der Hain ist die perfekte grüne Lunge für heiße Tage in der Welterbestadt.
CC0 / Pixabay / Marys_fotos

Neben einem Botanischen Garten, einem Flussbad und Spielplätzen bietet der Park auch eine Minigolfanlage und einen Biergarten. Der Hain ist jederzeit frei zugänglich und zählt als Fauna-Flora-Habitat-Schutzgebiet zu den ökologisch wertvollsten Parkanlagen der Region. Beim botanischen Garten bietet er darüber hinaus sanitäre Anlagen.

Die 48 Hektar große Anlage entstand ab 1803 auf Initiative von Stephan Freiherr von Stengel im Auftrag des bayerischen Königs Maximilian I. Joseph nach dem Vorbild des Englischen Gartens in München. Im Mittelalter befand sich an dieser Stelle noch ein natürlicher Auwald zwischen den Regnitzarmen. Seit 1973 ist der gesamte Stadtpark Hain als Naturdenkmal geschützt und beherbergt seltene Relikte der früheren Hartholzaue, die in Mitteleuropa extrem selten geworden sind. Der Park liegt im südlichen Stadtteil Bambergs, unweit des ehemaligen Mühlenviertels und ist vom Alten Kanal entlang der Regnitz in wenigen Minuten zu Fuß erreichbar.

Hofgarten in Ansbach – barocke Pracht mit historischem Heilkräutergarten

Der Hofgarten in Ansbach gehört zur markgräflichen Residenz im mittelfränkischen Ansbach. Die rund 18 Hektar große Anlage geht auf das 16. Jahrhundert zurück und wurde im 18. Jahrhundert im barocken Stil umgestaltet.

Der Ansbacher Hofgarten lockt im Sommer mit üppigen Blumenrabatten, Springbrunnen und mediterranen Pflanzen.
© Ansbach / Albright

Besondere Anziehungspunkte sind die Orangerie mit Café, ein Heilkräutergarten zu Ehren des Botanikers Leonhart Fuchs sowie ein Denkmal, das an das Findelkind Kaspar Hauser erinnert. In den Sommermonaten schmücken über 150 verschiedene mediterrane Pflanzen den Platz vor der Orangerie.

Leonhart Fuchs, der von 1528 bis 1535 als Leibarzt des Markgrafen in Ansbach tätig war, erwähnte bereits in seinem berühmten Kräuterbuch den fürstlichen Garten. Ihm zu Ehren ist auch die Fuchsie benannt. Zwischen 1723 und 1750 wurde der Garten zu einem großen Barockgarten mit Rosen- und Heilkräutergarten ausgebaut. Der Hofgarten liegt direkt an der Promenade im Zentrum der mittelfränkischen Residenzstadt und ist durch vorhandene Bauten vom eigentlichen Schloss getrennt. Die Orangerie präsentiert im Sommer ein beeindruckendes Sortiment an Kübelpflanzen, darunter Zitronen-, Pomeranzen-, Oliven-, Pistazien-, Lorbeer- und Feigenbäume.

Luitpoldpark in Bad Kissingen – Teil des UNESCO-Welterbes "Bedeutende Kurstädte Europas"

Der Luitpoldpark ist das grüne Herz des Staatsbades Bad Kissingen. Die rund 15 Hektar große Parkanlage entlang der Fränkischen Saale ist nach dem bayerischen Prinzregenten Luitpold benannt und gehört zum UNESCO-Welterbe "Bedeutende Kurstädte Europas".

Die Eremitage in Bayreuth verzaubert Besucher mit ihren spektakulären Wasserspielen, die von Mai bis Oktober stündlich in Betrieb sind. Das große Bassin mit seinen kunstvollen Fontänen bildet einen der Höhepunkte der spätbarocken Parkanlage, die Markgräfin Wilhelmine ab 1735 zur Sommerresidenz ausbauen ließ. Ein unvergessliches Erlebnis für alle, die historische Gartenanlagen und barocke Pracht in Franken entdecken möchten.
Großes Bassin, Hofgarten Eremitage, Bayreuth. © Bayerische Schlösserverwaltung (Foto: Thomas Köhler)

Zu den Besonderheiten zählen ein Klanggarten, in dem mehrmals täglich sphärische Musik ertönt, ein Barfußlabyrinth sowie ein Rosengarten. Der Park ist ganzjährig frei zugänglich und bietet ebenso gastronomische Anlaufstellen. Weiterhin ist der Park kinderwagenfreundlich und bietet sanitäre Anlagen.

Der Luitpoldpark wurde im Stil eines englischen Landschaftsgartens angelegt und bildet zusammen mit dem Regentenbau, Arkadenbau, Luitpoldbad und Kurgarten ein intaktes Ensemble der Bäderarchitektur des 19. Jahrhunderts. Inmitten des Parks liegt das Luitpoldbad (1868-71), das einst als größtes Badehaus Europas galt und heute als Behördenzentrum dient. Die Parkanlage war Vorreiter für die Einführung moderner Sportarten in Deutschland – bis heute befinden sich hier historische Tennis- und Golfplätze. Der Park liegt zentral im unterfränkischen Kurviertel von Bad Kissingen, etwa 100 Kilometer nordöstlich von Würzburg.

Eremitage in Bayreuth – spätbarocke Sommerresidenz mit stündlichen Wasserspielen

Die Eremitage ist eine historische Parkanlage vor den Toren der kreisfreien Stadt Bayreuth in Oberfranken. Markgraf Georg Wilhelm ließ ab 1715 das Alte Schloss als Mittelpunkt einer höfischen Einsiedelei errichten, bevor Markgräfin Wilhelmine die Anlage ab 1735 zu einer spätbarocken Sommerresidenz ausbaute.

Zu den Höhepunkten gehören die Orangerie mit dem von einer Figur des griechischen Gottes Apoll bekrönten Sonnentempel sowie die Wasserspiele, die von Mai bis Oktober stündlich in Betrieb sind. Der Hofgarten der Eremitage ist ganzjährig frei zugänglich. Die Eremitage in Bayreuth zählt zu den schönsten Gartenparadiesen in Franken und begeistert mit ihrer barocken Pracht und den kunstvoll angelegten Wasserspielen.

Landesgartenschaugelände an der Festung Marienberg – Würzburgs grüner Grünzug zur Festung

Das ehemalige Landesgartenschaugelände von 1990 erstreckt sich am Fuße der Festung Marienberg in der unterfränkischen kreisfreien Stadt Würzburg. Die rund 14 Hektar große Parklandschaft verbindet die Altstadt über einen Grünzug mit der Festung und bietet weitläufige Wiesen, Themengärten und Spielplätze.

Das ehemalige Landesgartenschaugelände von 1990 am Fuße der Festung Marienberg begeistert mit internationaler Gartenkultur und vielfältigen Themengärten. Besonders der japanische Garten zeigt eindrucksvoll florale Einflüsse aus verschiedenen Regionen der Welt und lädt zum meditativen Verweilen ein. Die 14 Hektar große Parklandschaft verbindet Würzburgs Altstadt über einen grünen Grünzug mit der Festung und bietet artenreiche Wildstaudenpflanzungen sowie weitläufige Erholungsflächen.
Stadt Würzburg - Ugur Yurdagül

Die Anlage wird geprägt durch charakteristische Wallmauern und artenreiche Wildstaudenpflanzungen. Auf der Nordseite der Festung laden Bastionen und Parkflächen zum Verweilen ein, während der Fürstengarten auf dem Festungsplateau einen Blick über die Stadt gewährt. Das Gelände ist von der Innenstadt aus zu Fuß, mit dem Rad oder der Straßenbahn erreichbar.

Stadtpark in Fürth – die "heimliche Liebe der Fürther"

Der Stadtpark Fürth liegt am nordöstlichen Rand der Innenstadt und wird von den Einheimischen liebevoll als "heimliche Liebe der Fürther" bezeichnet. Seine heutige Gestalt erhielt der Park 1951, als Gartenamtsleiter Hans Schiller ihn anlässlich der Gartenschau "Grünen und Blühen" grundlegend umgestaltete.

Rosengarten, Fontänenhof, Rhododendrongarten und der Städtische Schulgarten bieten eine abwechslungsreiche Pflanzenpracht. Ergänzt wird das Angebot durch Spielplätze, eine Freilichtbühne und das Stadtparkcafé.

Ringpark in Würzburg – die größte zusammenhängende Parkanlage der Stadt

Der Ringpark ist die größte zusammenhängende Parkanlage von Würzburg und umschließt die Altstadt halbkreisförmig von der Friedensbrücke bis zur Ludwigsbrücke. Die Anlage entstand zwischen 1880 und 1900 nach Plänen des Stadtgärtners Jöns Person Lindahl auf dem Gelände der ehemaligen Stadtbefestigung.

Der Ringpark umschließt Würzburgs Altstadt wie ein grünes Band und ist mit seiner halbkreisförmigen Ausdehnung von der Friedensbrücke bis zur Ludwigsbrücke die größte zusammenhängende Parkanlage der Stadt. Die zwischen 1880 und 1900 nach Plänen des Stadtgärtners Jöns Person Lindahl angelegte Grünanlage entstand auf dem Gelände der ehemaligen Stadtbefestigung. Mit seinem alten Baumbestand, mediterranem Flair im Abschnitt "Klein-Nizza" und zahlreichen Brunnen ist der Volkspark rund um die Uhr frei zugänglich.
Stadt Würzburg - Ugur Yurdagül

Er beinhaltet zudem zahlreiche Brunnen und Denkmäler. Ein alter, artenreicher Baumbestand, dichte Strauchflächen sowie der Abschnitt "Klein-Nizza" mit mediterranem Flair prägen den Park. Der Ringpark ist ein Volkspark ohne Zaun und Schließzeiten. Er ist rund um die Uhr frei zugänglich.

Hofgarten der Residenz Würzburg – UNESCO-Weltkulturerbe mit kunstvollen Skulpturen

Der Hofgarten der Würzburger Residenz liegt im Herzen von Würzburg und gehört zusammen mit der Residenz und dem Residenzplatz zum UNESCO-Weltkulturerbe. Die Gesamtplanung des Gartens geht auf den Hofgärtner Johann Prokop Mayer zurück, der ab 1770 im Auftrag von Fürstbischof Adam Friedrich von Seinsheim die Anlage gestaltete. Mehr zu den UNESCO-Welterbestätten in Franken erfährst du in unserem ausführlichen Überblick.

Kunstvolle Skulpturen, symmetrische Blumenbeete und schattige Laubengänge laden zum Flanieren ein. Der Hofgarten ist ganzjährig von 8.00 Uhr bis zum Einbruch der Dunkelheit geöffnet, spätestens jedoch bis 20.00 Uhr, und kann kostenlos besucht werden.

Weitere empfehlenswerte Parks in Franken

Neben den von unseren Lesern am häufigsten genannten Parks gibt es in Franken noch zahlreiche weitere Grünanlagen, die einen Besuch wert sind. Der Schlossgarten Erlangen zählt zu den frühesten barocken Gartenanlagen Frankens und erstreckt sich auf einer Fläche von 7,5 Hektar im Herzen der mittelfränkischen Universitätsstadt. Hauptattraktion des Parks ist der 1706 von Elias Räntz entworfene Hugenottenbrunnen, der an die französischen Glaubensflüchtlinge erinnert, die Erlangen einst prägten. Die kunstvoll gestaltete Brunnenanlage bildet das Herzstück der barocken Gartenarchitektur und lädt zusammen mit historischen Alleen und gepflegten Rasenflächen zum Verweilen ein. Wer die schönsten Gartenparadiese in Franken entdecken möchte, findet in unserem Artikel eine umfassende Übersicht mit vielen weiteren Tipps.

Der Rosengarten auf dem Domberg in Bamberg gehört zu den schönsten Blumenparadiesen Oberfrankens und thront terrassenförmig über der Altstadt. Besonders in den Sommermonaten entfaltet sich hier ein Meer aus Farben und Düften, wenn Hunderte von Rosenstöcken in voller Blüte stehen. Die sorgfältig gepflegten Beete zeigen historische und moderne Rosensorten und bieten neben der beeindruckenden Blütenpracht auch einen spektakulären Ausblick über die UNESCO-Welterbestadt. Der Rosengarten lässt sich ideal mit einem Besuch des Bamberger Doms oder der Alten Hofhaltung verbinden. Übrigens: Auch die Magnolienblüte in Franken ist jedes Frühjahr ein besonderes Naturschauspiel, das sich an verschiedenen Standorten bewundern lässt.

Ein verborgenes Juwel der fränkischen Gartenkultur sind die Hesperidengärten in Nürnberg, die zu den bedeutendsten barocken Gartenanlagen Deutschlands zählen. Im 17. und 18. Jahrhundert legten wohlhabende Nürnberger Patrizier diese prächtigen Lustgärten vor den Toren der Stadt an, in denen exotische Zitrusfrüchte in kunstvollen Orangerien kultiviert wurden. Mit symmetrischen Beetanlagen, kunstvollen Gartenhäuschen und mediterranen Pflanzen schufen sie private Paradiese, die den Reichtum und die Weltoffenheit der Handelsmetropole widerspiegelten. Viele der historischen Hesperidengärten sind heute noch erhalten und teilweise für die Öffentlichkeit zugänglich. Besonders im Frühling lohnt sich ein Ausflug zu den fränkischen Parks - unsere Frühlingsausflüge in Franken zeigen dir die schönsten Ziele zur Kirschblüte und mehr.

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