Raser wird auf A9 geblitzt: Probefahrt mit 215 km/h - in 100er-Zone. Auf der A9 bei Bayreuth hat ein Autofahrer während einer Probefahrt am Samstag (10. Oktober 2020) mächtig aufs Gaspedal getreten: Mit seinen sage und schreibe 215 Stundenkilometern - anstelle der zulässigen 100 - fuhr der 47-Jährige mehr als doppelt so schnell wie erlaubt. Dies berichtet die Verkehrspolizeiinspektion Bayreuth.

Demnach überwachte die Verkehrspolizei Bayreuth am Samstag die Geschwindigkeit auf der A9 Richtung München, Höhe der Anschlussstelle Bayreuth-Nord. Über 11.000 Fahrzeuge fuhren in der 100er-Zone am Messgerät vorbei, über 95 Prozent waren nicht zu beanstanden. 217 Fahrzeugführer erhalten in den nächsten Wochen eine Aufforderung, 30 Euro zu überweisen. 254 kommen nicht so glimpflich davon. Ihnen droht mindestens ein Punkt und eine Geldbuße zwischen 70 und 120 Euro. 14 Fahrer  müssen ihren Führerschein abgeben und es wird noch teurer. 

A9 bei Bayreuth: Probefahrt-Raser wird dreifach bestraft

Radarfalle schnappt zu: Schnellster war der Polizei zufolge ein 47-jähriger Fahrer aus dem östlichen Landkreis Bayreuth. "Er raste mit einem PS-starken Boliden während einer Probefahrt mit 215 Sachen an der Messstelle vorbei", berichtet die Polizei.

Für sein Vergehen wird der Mann nun in dreifacher Hinsicht bestraft: Das Bußgeld wird auf 1200 Euro festgelegt. Dazu gibt es drei Monate Fahrverbot - sowie zwei Punkte in der Verkehrssünderdatei in Flensburg.

In der vergangenen Woche gab es auf der A9 einen schweren Verkehrsunfall mit mehreren Verletzten. Ein Kleintransporter war auf regennasser Straße ins Schleudern geraten. Ein Notarzt wurde mit dem Rettungshubschrauber zum Unfall geflogen.