Jedes Jahr bestaunen die Fachbesucher der Spielwarenmesse in Nürnberg etwa 75.000 Neuheiten.
Viele davon ermöglichen einen Blick in die Zukunft des Spielens, einige sind wegweisend für die weitere Entwicklung der Branche. Bestimmte Strömungen erstrecken sich hinweg über kulturelle und sprachliche Grenzen. Diese Trends im Meer der Neuheiten zu entdecken, ist für Händler und Einkäufer eine Herausforderung. Die Trend Scouts der Spielwarenmesse haben sich ihr erneut gestellt und für 2016 drei weltweite Trends der Spielwarenbranche identifiziert: Train your Brain, Everyday Hero und Design to Play.
Die TrendGallery der Spielwarenmesse in Halle 3A macht sie erlebbar. Aussteller können sich mit Ihren Produkten ab sofort bewerben.


Train your Brain - Gehirnjogging für Kinder

Kinder wollen die Welt begreifen, sie möchten lernen und bringen die besten Voraussetzungen dafür mit: Neugier, Unvoreingenommenheit und Spaß am Entdecken. Wichtigstes Werkzeug hierfür ist das Gehirn, das trainiert werden kann wie ein Muskel.
Am besten auf spielerische Art und Weise. Durch das Erlernen kognitiver Fähigkeiten, aber auch durch freies Denken und Spielen meistern die Kleinsten so die größten Herausforderungen.
Spielwaren, die geistige Fitness trainieren, sogenannte "Brain Builders" unterstützen diesen natürlichen Prozess. Ob Basteln, Knobeln oder kreatives Spielen - der Trend "Train your Brain" schafft kluge Köpfe.


Everyday Hero - spielend zum Alltagshelden werden

Große Träume nehmen ihren Anfang oft in der Kindheit und begleiten den Menschen ein Leben lang. Jeder träumt davon, einmal ein Held zu sein. Das ist einfacher, als man denkt. Immer mehr Spielwaren unterstützen Kinder dabei, ihre Träume zu verfolgen und zu verwirklichen. Die Idee zu einem sozialen Projekt, einem Produkt oder sogar zu einem Unternehmen - die kleinen Helden des Alltags sind bereit dazu, einen positiven Fußabdruck in der Gesellschaft zu hinterlassen.
Die nötigen Fähigkeiten dafür, wie beispielsweise soziale und emotionale Intelligenz, eignen sie sich heute spielend an. Ein "Kidpreneur" lernt schon in jungen Jahren, wie die Welt funktioniert. Morgen hilft er vielleicht, diese ein bisschen besser zu machen.


Design to Play - das Spielzeug als Designobjekt

Spielwaren sind zum Spielen da. Immer mehr sollen sie aber auch optisch überzeugen. Künstler und Designer anderer Branchen inspirieren die Spielwarenhersteller.
Die Kreuzung beider Welten bringt Erstaunliches hervor: Völlig neue Ansätze für die Farb- und Formgebungen überraschen den Betrachter. Ein mutiger Schritt, der belohnt wird. Spielspaß und Ästhetik beflügeln sich gegenseitig und vor allem die Fantasie beim Spielen.
Lange hat man Design der Erwachsenenwelt vorbehalten - nun darf es Kinderzimmer und -herzen erobern.