"Auf geht"s zum Wiesenfest!", schreibt die Freiwillige Feuerwehr Wässerndorf und lädt am Sonntag, 9. August, Einheimische und Gäste zum Feiern auf die Festwiese ein. Mitten in dem kleinen Dorf, einem Ortsteil von Seinsheim, liegt diese Wiese - rundum sind weitere Wiesen, dazwischen plätschert der Iffbach. Ab 11.30 Uhr wird - wie bereits seit über 30 Jahren üblich - frisches Kesselfleisch vom Rind und Schwein serviert.
Damit alles reibungslos abläuft und kein Gast hungrig bleiben muss, helfen alle Mitglieder fleißig mit. Ob beim Auf- und Abbau oder eben beim Verkauf von Essen und Trinken - es sind viele, helfende Hände gefragt. Und in Wässerndorf hält zusammen und packt feste mit an.


Leckereien und Kinderlachen

Zusätzlich zum deftigen Mittagstisch gibt es wieder leckere Grillspezialitäten, Schinkenbaguettes und Currywurst sowie Fassbier und Frankenweine vom Seinsheimer Höhenbühl. Eine Kaffeebar mit selbst gebackenem Kuchen rundet das kulinarische Angebot ab. Während die Erwachsenen schlemmen und schwelgen, darf sich der Nachwuchs auf der Hüpfburg austoben oder schminken lassen.
Von 14 bis 16 Uhr dürfen sie außerdem auf Ponys um den Festplatz reiten und Clown Robbi hat manchen Spaß auf Lager.
Ab 16 Uhr streifen die Kellermäster durch die Reihen und garantieren beste Stimmung. Zu späterer Stunde kann man den Abend in der Bar mit leckeren Cocktails gemütlich ausklingen lassen.
Die Freiwillige Feuerwehr freut sich auf einen schönen Sonntag im idyllischen Iffbachtal. "Kommen und genießen Sie mit uns ein paar gemütliche Stunden. Auch ein schützendes Zelt, egal ob vor Regen oder Sonne, steht bereit", erklärt der Veranstalter.
Die Anfänge des Wässerndorfer Wiesenfestes gehen übrigens zurück auf die Fußballweltmeisterschaft 1974, als die Feuerwehr für ihre Mitglieder und Freunde gegenüber der Alten Schule gegrillt hat. Die Idee reifte und drei Jahre später war es soweit: In einer kleinen Garage wurde Kesselfleisch angeboten, es gab einige Tische und Bänke und Blasmusik zur Unterhaltung, aber noch kein Zelt.
Der Termin am zweiten Sonntag im August bewährt sich bis heute. Das anfangs beschauliche Fest gewann immer mehr an Beliebtheit und wurde dank seines guten Rufes immer größer. Heute nutzen auch viele ehemalige Wässerndorfer das Fest für einen Ausflug in ihre alte Heimat - und bringen immer wieder auch viele, neue Anhänger mit. red/ljr