Sand am Main. In der Flußaue des mittleren Maintales schmiegt sich die Gemeinde Sand idyllisch an die Ausläufer des nördlichen Steigerwaldes. Jedes Jahr, am ersten Wochenende im September, feiern die rund 3100 Einwohner vom Freitag bis einschließlich Dienstag, in diesem Jahr vom 4. bis 8. September, zusammen mit vielen Besuchern aus nah und fern die "Sander Kerwa".
Nach der von der verstorbenen Sander Ehrenbürgerin Johanna Rippstein verfassten Dorfchronik wurde Sand im Jahre 1139 erstmals urkundlich erwähnt, als dem Kloster Michelsberg zu Bamberg ein Gut bei "Sant" geschenkt wurde.
In seiner Gründerzeit war Sand ein armes, rein bäuerliches Dorf. Dies änderte sich etwa um 1750 durch die von Tirol aus eingebrachte Korbmacherei. Das Korbmacher-Handwerk hielt nach und nach Einzug in fast jedem Haus. Bald hatten die Sander Bürger einen gewissen Wohlstand erreicht.