Der 20. Krackenmarkt am Sonntag, 29. Mai, macht die Großlangheimer Historie erlebbar und steht ganz im Zeichen der ersten urkundlichen Erwähnung vor 1200 Jahren. Und wie immer bietet der Markt auch diesmal Familienspaß für Groß und Klein.
Großlangheim wird erstmals 816 in einer Stiftungsurkunde für das Kloster Megingaudhausen erwähnt. Dokumentiert ist dies im Archiv der Grafen von Castell. Aus diesem Anlass kann sich jeder Gast des Krackenmarktes auf einer historischen Münzpresse in der Stiftscheune seine eigene Jubiläumsmedaille prägen.


Jahrmarktambiente zum Verweilen

Der Krackenmarkt beginnt um 11 Uhr und verspricht den Besuchern eine Vielzahl an Köstlichkeiten für das leibliche Wohl und Produkte für den Alltag. Jahrmarktambiente und Gaukler laden zum Verweilen ein.
Damit die Erwachsenen sich in Ruhe umschauen können, bietet die Jugendrotkreuz-Gruppe Kinderbetreuung an. Doch auch darüber hinaus ist für die jüngeren Besucher viel geboten: Es gibt Ponyreiten, der Kleintierzuchtverein stellt in Saums Scheune aus. Im Kindergarten ist Tag der offenen Tür und bei der Sparkasse kann man Münzen prägen. Die Erwachsenen können sich an den Ständen informieren und beispielsweise vor Ort ihre Messer schärfen lassen.


Gaukler-Gruppe zeigt ihr Können

Informativ und unterhaltsam - so kennt man den Krackenmarkt in Großlangheim. Und so haben sich die Organisatoren für dieses Jahr etwas ganz Besonderes einfallen lassen: Eine Gaukler-Gruppe zeigt von 11 bis 18 Uhr verschiedene Darbietungen - es wird jongliert, es gibt einen Walkig-Act auf Stelzen, Akrobatik und Artistik sowie Ballonmodellage. Um 13.30 Uhr und um 15.30 Uhr tritt die Volkstanzgruppe Kitzingen auf.
Natürlich ist für das leibliche Wohl wieder bestens gesorgt: Ab 11 Uhr kann man sich beim Weißwurstfrühstück im Kulturhaus stärken, es gibt Fischbrötchen in der Scheune, Frisches vom Grill, Kaffee und Kuchen, Eis, Panini, Cappuccino und Waffeln, Flammkuchen, Liköre, Secco und Wein.Wer Großlangheim noch besser kennenlernen will, sollte sich um 14 Uhr an der Treppe der Schlossruine einfinden, denn dort beginnt eine Führung durch das Dorf. red