Die Feuerwehr feiert am 27. und 28. Juli ihr 150-jähriges Bestehen. Dafür wurde ein Festprogramm erarbeitet, aus dem eine Präsentationsfahrt von rund 80 Feuerwehr-Oldtimern herausragt.

Vorsitzender Karl-Heinz Müller stellte das Programm bei der Hauptversammlung vor. Das Fest beginnt am Samstag, 27. Juli, am frühen Abend mit dem Abmarsch zum Ehrenmal, wo der verstorbenen Kameraden gedacht wird. Danach findet ein Festkommers statt und die "Ansbachtaler" spielen im Zelt auf. Der Festsonntag beginnt am Vormittag mit der Ausstellung der Feuerwehr-Oldtimer und feuerwehrtechnischen Geräts, das älter als 30 Jahre ist (wer solche Fahrzeuge oder Geräte in seinem Besitz hat und gerne der Öffentlichkeit präsentieren möchte, sollte sich bei der FFW Witzmannsberg melden). Gegen 13 Uhr starten die Oldtimer zur Präsentationsfahrt durch Witzmannsberg. Eine Jury wählt die schönsten Oldtimer aus, die gegen 16 Uhr prämiert werden. Den ganzen Nachmittag spielen die "Werrataler Musikanten" im Zelt auf. Die Schirmherrschaft für das Fest hat Bürgermeister Martin Finzel übernommen.

Die 25 Aktiven mussten im vergangenen Jahr zu neun Einsätzen ausrücken, wie Kommandant Pascal Lindlein berichtete. Davon waren fünf technische Hilfeleistungen und ein Brandeinsatz. Zweimal rief eine Brandmeldeanlage, einmal eine Alarmübung die Aktiven. Ferner wurden der Martinsumzug und der Flohmarkt abgesichert. Die Aktiven absolvierten zehn Übungen und eine Schulung. Die fünf Atemschutzgeräteträger besuchten mit der Nachbarwehr Schorkendorf die Atemschutzübungsstrecke. Vier Wehrleute haben erfolgreich den Digitalfunk-Lehrgang und ein Wehrmann den Atemschutzlehrgang absolviert. In die Wartung der Ausrüstungsgegenstände und des Fahrzeugs wurden 90 Stunden investiert.

446 Stunden Dienst geleistet

So wurden 286 Stunden Dienst unentgeltlich geleistet. In weiteren 160 Stunden wurde das gebraucht gekaufte Feuerwehrfahrzeug den Bedürfnissen angepasst. Die FFW Witzmannsberg kann auf zehn Truppmänner, fünf Atemschutzgeräteträger sowie auf fünf Maschinisten für Löschfahrzeuge und auf zwei Gruppenführer zurückgreifen. Außerdem sind 15 Wehrmänner zu Sprechfunkern ausgebildet.

Befördert wurden Dominik Weiß zum Hauptfeuerwehrmann sowie Patrica Sauer und Ivana Beránková zu Oberfeuerwehrfrauen.