Bundeskanzleramtschef Thorsten Frei hat im ZDF-"Morgenmagazin" die Spar- und Reformpolitik der Bundesregierung verteidigt. Moderatorin Mirjam Meinhardts Einlassung, dass zu sparen noch keine Reformen bedeute, wollte er so nicht stehen lassen. Sparen sei "schon eine Reform", so Frei. Zwar räumte er auf Meinhardts irritierte Nachfrage hin ein, dass es "im Zweifel nicht Reform genug" sei, dennoch sei die Sparpolitik der Koalition aus Union und SPD auch Teil von deren Reformpolitik.

Doch "natürlich" müsse man "vor allen Dingen sparen", führte Frei weiter aus. Es sei "eigentlich ein ganz normales Prinzip im Leben", dass Ausgaben den Einnahmen angepasst würden. "Und wir können uns Dinge, für die wir kein Geld mehr haben, dann eben auch nicht mehr leisten. Das ist schon Reform", argumentierte der CDU-Politiker.

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Quelle: teleschau – der mediendienst