Auf Ödnis folgt Drama: Durch die neue Trash-TV-Mode, Episoden sehr wild zu trennen, folgte nach der lahmen Folge 8 des RTL+-Formats "Prominent getrennt" nun die hochdramatische Nr. 9, die gleich mit der "Zeit zu zweit" von Aleks Petrovic (35) und Vanessa Nwattu (26) und altbekannten Vorwürfen begann: Sie beklagte seine ständige Abwesenheit und seinen Fokus auf Materielles, er warf ihr Undankbarkeit sowie ein maues Intimleben vor und betonte mal wieder: "Ohne mich wärst du nichts!"
Denn durch die "Temptation Island"-Staffel mit ihm sei sie bekannt geworden. "Zum Fremdgeher gemacht" habe sie ihn dort als Verführerin, so seine, ähm, interessante Theorie. Er habe doch selbst geplant, seine damalige Freundin Christina Dimitriou (34) durch die Show loszuwerden, konterte Vanessa! Eine Vermutung, die in Trash-TV-Kreisen schon lange im Raum stand. Und siehe da, Aleks gab es zu: "Ja, mein Ziel war es bei 'Temptation', Christina loszuwerden!"
Trotzdem: Dass Vanessa ihn mit ihrer (inzwischen verlorenen) "femininen Energie" und dem Zu-ihm-Aufblicken dazu gebracht habe, sich zu verlieben, fand er nun doch irgendwie doof.
"Du weißt, wie oft du mir Schmerz zugefügt hast!"
Sie habe immer nur versucht, ihm zu gefallen, erklärte eine immer verzweifeltere Vanessa. Er aber habe alle Energie aus ihr gesogen, bis sie "wie 'ne leere Hülle" gewesen sei: "Während du dich darüber lustig gemacht hast! Und du weißt ganz genau, wie oft du mir Schmerz zugefügt hast und wie oft ich gesagt habe, ich kann nicht mehr." Er habe ihr eingeredet, zu schwach für eine Trennung zu sein, und niemanden zu haben, der sie auffangen würde: "Du hast alle meine Trigger immer gegen mich verwendet!"
Ihr Weinen schien Aleks als Chance zu sehen, sie als die Verrückte dastehen zu lassen: "Ich weiß nicht, was du da wahrgenommen hast. Keine Ahnung, check' ich nicht", mimte er den Ruhigen. "Arbeite daran. Hol dir Hilfe." Er selbst sehe seine Fehler ein, im Gegensatz zu ihr. Vanessa zeige "keine Einsicht" und provoziere "non-stop", redete er sich in Rage. Jede Giftspritze habe er verdient, fand die und vermutete: "Wenn jetzt keine Kameras da wären, hättest du mir wahrscheinlich schon wieder gegen die Wand geschlagen vor meinen Kopf!"
Der etwas holprig klingende Satz lässt sich im Rückgriff auf eine vorangegangene Folge wohl so übersetzen: Er würde wieder genau neben ihren Kopf gegen die Wand schlagen.
Daraufhin schüttete Aleks Vanessa Sekt ins Gesicht, dann schmetterte er das Glas vor ihr auf den Boden. Das war er also, der im Vorfeld bereits viel diskutierte Glaswurf! Haben wir, wenn wir mal ehrlich sind, ziemlich ähnlich bereits in Folge 6 von Vivien Tzouvaras (27) in Richtung Moumen Kam Naksh (27) gesehen. Trotzdem: "Tut mir leid, das war falsch!", sah Aleks später ein.
Weitere Streits und Tränen bei "Prominent getrennt"
Versöhnlicher ging die "Zeit zu zweit" zwischen Vanessa "Nessi" Brahimi (29) und Richard Sternberg (30) aus, die aus unerfindlichen Gründen ebenfalls noch in diese Folge gequetscht wurde. Sie hatte sich von ihm in der Beziehung bedingungsloses Rücken-Freihalten gewünscht, er erklärte, dazu hätte er seine (nicht mit Nessis übereinstimmenden) Werte verraten müssen. Sie weinte und schrie viel, er blieb (zumindest nach außen hin) kühl, aber am Schluss gab's immerhin eine freundschaftliche Umarmung. Geht doch.
Beim Safety-Spiel schließlich (im Ruderboot Fragen beantworten) gerieten fast alle Paare aneinander. Besonders Joshi Josh (26) war verletzt, weil seine Ex Bianca Eigenfeld (25) ihm vorwarf, das Rudern durch sein Gewicht zu erschweren. "Ich war halt in der Grundschule immer der Dicke." Immer noch sei er darum unsicher, und Bianca wisse das. Das Spiel gewannen am Ende Tessa Bergmeier (36) und Jakob Morgenstern (40), die der Konkurrenz in Sachen Allgemeinwissen bekanntlich haushoch überlegen sind.
Sie durften demnach nicht aus der Villa gewählt werden. Wer stattdessen, dazu gab es viel Allianz-Gemauschel - neue Verbindungen wurden geknüpft oder wieder aufgenommen, alte wurde gekappt. Während der Nominierung fühlte sich jeder von jedem verraten und brüllte herum, einschließlich Bianca, die bislang verborgene Furien-Qualitäten offenbarte und etwa Nessi mit "Du Hässlichkeit!" beleidigte. Am Ende hatten Nessi und Richard drei, Vivi und Mou dagegen vier Stimmen. Und weil von denen nix Neues mehr zu erwarten war, gönnte die Produktion ihnen auch keine Exit-Challenge. Kampflos müssen sie die Villa verlassen.
Quelle: teleschau – der mediendienst