Schon im Vorstellungsvideo des RTL+-Formates "Prominent getrennt" hatte sich Ex-Dschungelcamperin Tessa Bergmeier (36) geschüttelt bei dem Gedanken daran, noch mal Ex Jacob Bergmeier (40) näherzukommen. Er dagegen hatte nie einen Hehl draus gemacht, sich ein Liebes-Comeback zu wünschen. Hoffnungsloser Fall? In Folge 7 änderte sich plötzlich die Stimmung - wenn auch nur für einen kurzen schwachen Moment.

Die Ausgangsposition war schlecht wie immer: Tessa klagte, dass Jacob vor Problemen immer wegrannte, was sie im Einzelinterview als "eine der grausamsten" Konfliktbewältigungsstrategien einordnete. Sie beneidete sogar das Toxic Couple Aleks Petrovic (35) und Vanessa Nwattu (26), die sich wenigstens anschreien konnten. Und so ließ diesmal Tessa Jacob sitzen und weinte sich bei den anderen Frauen aus, während er sich Zuspruch bei den anderen Männern holte. Die versicherten ihm, ein cooler Typ zu sein, "Big Jay" nämlich.

Tessa Bergmeier vermisst "maskuline Energie"

Das merkte er sich - beim zweiten Gespräch mit Tessa ging es erneut um seinen Mangel an Gefühlsausbrüchen. "Du bist halt immer gleich!", klagte die Mutter zweier Töchter und verglich ihn mit einem Roboter. Jacob konnte nicht fassen, dass sie ihm keine Gefühle anmerkte, und wirkte dabei durchaus emotional, nur eben ruhiger als andere Krawallbürsten im Haus.

Nur im körperlichen Bereich hätten sie einen Zugang zueinander gefunden, betonte Tessa. Sie wünsche sich einen Mann, einen Fels ... "Du willst die Energie?", glaubte Jacob zu verstehen. "Maskuline Energie!", bestätigte Tessa. Da musste ihr Ex ein bisschen lachen, immerhin teilte man sich gerade die Villa mit diversen Möchtegern-Alphatieren wie dem selbsternannten "maskulinen Mann" Aleks (der prompt ins Bild geschnitten wurde) oder dem ebenso redflaggigen Macho Yasin Cilingir (35).

Doch irgendwie änderte sich plötzlich die Stimmung, Tessa gestand, auch gerne mal schwach sein können zu wollen und wurde weich und anschmiegsam. Jacob nahm sie in den Arm und versicherte - Achtung! - er sei jetzt "Big Jay". "Wirklich?", zweifelte Tessa, lächelte dann aber kindlich-verspielt ... und aus dieser Situatuion heraus geschah es: Beider Lippen landeten aufeinander und es "fiel" (Trash-TV-Deutsch!) ein kurzer, aber liebevoll wirkender Kuss.

Zerplatzte Hoffnungen

Im weiteren Verlauf der Folge allerdings zerschlugen sich Jacobs neu entflammte Hoffnungen auf ein Liebes-Revival schnell wieder. Bestimmt wie eh und je betonte Tessa: "Es passt nicht und wird's auch nie." Denn sie glaubte nicht an "Big Jay", wie sie im Einzelinterview verriet: "Für mich ist er Little Jay. Ich bin Big T."

Auch Joshi Josh (26) und Bianca Eigenfeld (25) merkten im Verlauf der Folge, dass die wieder aufflackernden Gefühle füreinander vielleicht doch nicht ausreichten. Seit Teenie-Tagen hatten beide eine On-off-Beziehung geführt, aber: "Zehn Jahre und wir kommen nicht auf einen Nenner, es ist crazy", fasste er es zusammen.

Sowieso keine Chance auf eine Reunion gab es bei Aleks und Vanessa. Und am Anfang sah es sogar so aus, als gäbe es nicht mal eine Chance auf Klärung alles noch offenen Konflikte, was vor allem Vanessa wurmte. Denn, wir erinnern uns an den Cliffhanger der letzten Folge: Aleks hatte einen Anruf bekommen, weil ein Verwandter mit dem Leben rang. Vanessa verstand zwar, dass er abbrechen wollte, war aber dennoch enttäuscht. Und so telefonierte Aleks noch mal mit seinem Bruder Marko (33), erfuhr, dass es dem Kranken schon wieder etwas besser ging, und entschied sich, doch zu bleiben.

Weitere Ereignisse dieser Folge: In einem Safety-Spiel mussten die Paare auf Slacklines balancieren und Fragen beantworten, was Yasin und Noch-Gattin Samira (29) als der "bestschlechteste der Spieltrupps" hinbekamen, wie es der Off-Sprecher nannte. (Übersetzung: So richtig doll waren alle nicht.) Damit war das Paar vor der Nominierung geschützt, das die meisten gerne losgeworden wären, und es traf stattdessen ein anderes: Rebecca Ries (31) und Göktuğ "Gök" Göker (29) mussten die Koffer packen. Exit-Game? Gab's diesmal keins, die Produktion schien mit der Wahl zufrieden.

Quelle: teleschau – der mediendienst