Einen Schockmoment musste die deutsche Nationalmannschaft bei deren WM-Auftakt am Sonntagabend verdauen: Nach einem frühen Führungstor in der sechsten Minute glich Außenseiter Curaçao kurz vor der ersten Trinkpause zum 1:1 aus und ließ die Fans der DFB-Elf mit der Frage zurück: Bahnt sich hier die nächste Blamage an?

Doch es kam anders. Nach der Erfrischung drehte das deutsche Team erst richtig auf und fuhr einen mehr als eindeutigen 7:1-Sieg ein. Gemeinsam mit dem legendären 7:1-Triumph gegen Brasilien bei der WM 2014 handelt es sich dabei um den zweithöchsten Sieg einer DFB-Auswahl bei einer WM. Den höchsten fuhr 2002 das Team des damaligen Bundestrainers Rudi Völler gegen Saudi-Arabien ein - ebenfalls im Auftaktspiel, damals mit 8:0.

Hohe Quoten und ein Meilenstein

Auch die TV-Quoten des deutschen Einstands bei der WM in Mexiko, Kanada und den USA können sich sehen lassen: Mit einem Durchschnittswert von 23,43 Millionen Zuschauerinnen und Zuschauern stand der Fernsehabend am Sonntag ganz im Zeichen von König Fußball: Der Wert entspricht einem Marktanteil von 70,2 Prozent. Zum Vergleich. Die bisherige Spitzenreiter-Partie in Sachen Einschaltquoten - dem Eröffnungsspiel von Co-Gastgeber Mexiko gegen Südafrika - verfolgten 11,48 Millionen Fußballfans vor ihren Bildschirmen.

Und noch ein weiterer Meilenstein wurde durch das Schützenfest der deutschen Elf aufgestellt: Deutschland ist nun das Team mit den meisten geschossenen Toren der WM-Geschichte - mit einem Tor Vorsprung vor Rekordweltmeister Brasilien. Die Chance, wieder an Deutschland vorbeizuziehen, hat die Selecao in der Nacht vom 19. auf den 20. Juni (MEZ) gegen Haiti.

Quelle: teleschau – der mediendienst