Der Erfolg von "Aktenzeichen XY... Ungelöst" ist auch nach knapp 60 Jahren noch immer ungebrochen. Was bedeutet: Die True-Crime-Marke im ZDF wird stetig weiter ausgebaut. Erst Ende März wurde mit "XY Spuren des Verbrechens" ein neuer Ableger angekündigt. In der Reihe (erste Folge am Mittwoch, 6. Mai, um 19.25 Uhr, ZDF) dreht sich alles um die Frage, wie es mit den bei "Aktenzeichen XY... Ungelöst" vorgestellten Fällen nach der Sendung weiterging.
Um das "Danach" dreht sich auch die 2022 gestartete Reihe "XY gelöst", die nun mit vier Ausgaben (als Doppelfolgen am Mittwoch, 29. April, und Mittwoch, 10. Juni, 20.15 Uhr, ZDF, sowie ab Mittwoch, 22. April, als Stream auf zdf.de) fortgesetzt wird.
Wie starb eine junge Mutter an Karneval 1988?
Moderator Sven Voss knöpft sich gemeinsam mit Ermittlerinnen und weiteren Experten längst gelöste Kriminalfälle noch einmal vor. Ziel ist es, mehr über die jeweiligen Ermittlungsarbeiten und deren Auswirkung auf Opfer und Angehörige zu erfahren. Die erste neue Folge erzählt die tragische Geschichte von Petra Nohl: Die zum Todeszeitpunkt 24-jährige Mutter einer Tochter wurde 1988 auf dem Heimweg von einer Karnevalsfeier in Köln angegriffen und erwürgt. 34 Jahre später wurde der Fall von der Kripo nochmal aufgerollt. Sven Voss erklärt, wie moderne DNA-Technik und ein Hinweis vom Publikum bei "Aktenzeichen XY ... ungelöst" schließlich zur Ermittlung des Täters führte. Die Tochter der Toten erzählt außerdem, wie der Mord an ihrer Mutter seither ihr Leben bestimmt.
In der zweiten Folge "XY gelöst" um 21 Uhr dreht sich alles um die 24-jährige Betreiberin eines Bistros, die eines Morgens tot im Kühlraum lag. Acht Jahre später konnte der Fall durch einen Anruf gelöst werden.
XY gelöst - Mi. 29.04. - ZDF: 20.15 Uhr
Quelle: teleschau – der mediendienst