Vorschlag für ein Trinkspiel, während man in geselliger Runde "Prominent getrennt" auf RTL+ guckt: ein Schluck für jedes "respektlos" aus dem Mund von Aleks Petrovic (35). Auch in Folge 4 sah er sich wieder zutiefst in seiner Ehre gekränkt, denn sein "Couple Challenge"-Kollege Joshi Josh (26) verstand sich weiterhin auffällig gut mit seiner Ex Vanessa Nwattu (26): "Die lachen viel zusammen und die kochen zusammen ..." Und ja, die flirteten auch, wie Joshi im Einzelinterview zugab.
Und nicht nur das: Vor dem Zubettgehen wagte er, sich zu seiner auf dem Boden sitzenden Flirtpartnerin hinunterzubeugen und sie auf die Stirn zu küssen - vor den Augen von Aleks! Der war überhaupt nicht amused und teilte Joshi mehrfach mit: "Du bist sehr respektlos!" (Schluck, schluck, schluck ...) Auch Vanessa rügte er: "Warum macht der so was? Das ist zu viel!" Denn auf die Stirn küsse man nur "seine Mutter oder sein Kind oder seine Frau - ansonsten keinen anderen Menschen".
Er schon, versicherte Joshi. Auch nette Kollegen. Kein Argument für Aleks, schließlich sei Vanessa "keine Dahergelaufene" für ihn. Klang in Folge 2 zwar noch anders ("Du bist' ne Clubfrau, und da gehörst du auch hin"), aber man könnte ihn grundsätzlich ja vielleicht sogar verstehen - hätte man nicht im Kopf, dass er zum Zeitpunkt des Drehs bereits mit Emmy Russ (27) angebandelt und mit dieser im "Prominent getrennt"-Vorfeld auf Social Media ordentlich gegen seine Ex-Verlobte geschossen hatte.
Provokantes T-Shirt sorgt für Zoff
Das obligatorische Aleks-Vanessa-Drama war aber nicht das einzige dieser Folge. Zwischen Moumen "Mou" Kam Naksh (27) und Ex Vivien Tzouvaras (27) etwa krachte es, weil er es für witzig hielt, ein Shirt mit der Aufschrift "My Ex is the biggest liar" zu tragen, "Meine Ex ist die größte Lügnerin". Ihr Vergehen? Auf Social Media fröhlich "I'm free" zu posten, dabei habe er sich doch getrennt! Dass Mou selbst mehrfach fremdgegangen und auch schon im TV beim Lügen ertappt worden war - offenbar nicht der Rede wert. Dafür gab's von Vivi ein Getränk ins Gesicht.
Göktuğ "Gök" Göker (29) und Rebecca Ries (31) wurden indes als erstes Paar zur "Zeit zu zweit" verdonnert - womöglich weil man fürchtete, sie könnten bald aus der Sendung fliegen, derlei Überlegungen gab es nämlich unter den anderen. Jedenfalls kochten bei der sektgetränkten Aussprache am See schnell die Emotionen hoch.
Während Rebecca sich von Gök in der Beziehung erst bedrängt und dann im Stich gelassen fühlte, beklagte der ihre Kälte und Lieblosigkeit. Ständig habe er um Zuneigung betteln müssen, sei permanent abgewiesen und beleidigt worden: "Du hast mich nie geliebt."
Habe sie wohl, beteuerte Rebecca, darum sei sie auch tief verletzt gewesen, als er sie im Wochenbett habe sitzen lassen. Sie habe ihm nach der Trennung gewünscht, er würde auf der Straße "Panikattacken kriegen und gegen einen Baum fahren", erinnerte er sich. "Ja, weil ich sauer war", begründete Rebecca diesen grausamen Wunsch und schien ihn für eine ganz normale Wut-Aussage zu halten. War wohl nix mit friedlicher Einigung.
"Weißt du noch, wo wir Erdbeeren pflücken waren?"
Zwischendurch verlor man im Gruppenspiel auf dem See (rudern, Bälle werfen und fangen) noch 12.500 Jackpot-Euro, und am Ende flackerte dann noch ein weiteres Mal das Kuss-Thema auf, denn bei einem Ja-Nein-Spiel kam heraus, dass sowohl Vanessa als auch Joshi schon mal "darüber nachgedacht" hatten, "jemanden in der Runde zu küssen". Ui, wen wohl? Vielsagendes Lächeln. Nun erfuhr auch Joshis Ex Bianca Eigenfeld (25), was passiert war, und war irritiert, denn: "Für mich ist ein Stirnkuss einfach was sehr Intimes."
Es folgte ein weiterer Streit zwischen Aleks und Vanessa zu Themen wie "Wer hat was gezahlt?" und "Dir ging's doch gut bei mir!", was in einem verzweifelten Ausruf Vanessas mündete, dass die "ganze Beziehung eine Scheinwelt" gewesen sei und Aleks "hinter verschlossenen Türen ganz anders". Selber, konterte Aleks sinngemäß, und beide vergossen Tränen. Später wurde er nostalisch; "Weißt du noch, wo wir Erdbeeren pflücken waren?" Doch Vanessa war der Appetit offensichtlich längst vergangen.
Quelle: teleschau – der mediendienst