"Ich befinde mich auf dem Wege der Besserung und habe mich noch nie so gut gefühlt", ließ Torsten Sträter vor wenigen Tagen im "1Live Comedy-Talk" mit Felix Lobrecht die Öffentlichkeit wissen. Angesichts seiner im April publik gemachten Krebserkrankung ist das eine sehr gute Nachricht für den Komiker. Statt mit Chemotherapie und Arztbesuchen kann Sträter endlich wieder mit seiner Profession Schlagzeilen machen. Passend dazu nimmt die ARD ab 15. Juli Sträters Programm "Mach mal das große Licht an" in die Mediathek auf. Außerdem strahlt der WDR am 5. September um 21.45 Uhr die Aufzeichnung im Fernsehen aus.
In einer Pressemitteilung heißt es: "Nüchtern und zugleich völlig überhöht, voller Wortwitz, unvorhersehbaren Pointen und mit seinem unverwechselbar trockenen Humor präsentiert er kuriose, kunstvoll miteinander verstrickte Alltagsanekdoten." WDR-Unterhaltungschefin Karin Kuhn pries den 59-Jährigen in diesem Zusammenhang als "echten Publikumsliebling aller Generationen". Sträter umschrieb sein Programm derweil augenzwinkernd wie folgt: "Ein schöner, sich wölbender Abend, Kaffee, Geschichten ... bis ich den Faden verliere - und dann schauen wir mal."
Im April machte Torsten Sträter seine Tumor-Diagnose öffentlich
Mitte April hatte Torsten Sträter seine Tumor-Diagnose öffentlich gemacht. "Es sind keine Depressionen. Dummerweise ist es stattdessen ein Tumor", teilte Sträter damals mit. "Meine gesundheitlichen Probleme sind also eher physischer Natur." Doch der TV-Star versicherte, dass er sich "glücklicherweise in den Händen überaus fähiger Ärztinnen und Ärzte" befinde. Er werde "seit Wochen sehr engmaschig und kompetent behandelt".
Im "1Live Comedy-Talk" brachte Sträter im Gespräch mit Felix Lobrecht seine Krankheitsgeschichte gewohnt zugespitzt auf den Punkt: "Tumor gehabt, in Behandlung gegangen, Glück gehabt, weil geile Ärzte - natürlich wieder alles Kölner." Zudem berichtete Sträter, dass bei der Tumorbehandlung auch eine weitere Erkrankung festgestellt worden sei: Diabetes. "Seit ich aufgehört habe, Zucker zu essen, habe ich unverhältnismäßig viel abgenommen", sagte er.
Quelle: teleschau – der mediendienst