Am Mittwoch, 6. Mai 2026, befragt das ZDF Bundeskanzler Friedrich Merz (CSU) live in der traditionsreichen Reihe "Was nun, Herr Merz?" - auf den Tag genau ein Jahr nach seiner Wahl im zweiten Wahlgang. Chefredakteurin Bettina Schausten und Nachrichtenchefin Anne Gellinek übernehmen die Moderation um 19.20 Uhr.

Ein Jahr schwarz-rote Koalition - und die Stimmung in der Bevölkerung könnte kaum schlechter sein. Laut einer aktuellen Umfrage für die Bild am Sonntag zeigten sich 76 Prozent der Befragten unzufrieden mit der Arbeit der Bundesregierung. Die schwarz-rote Koalition steckt im Umfragekeller.

Wie stabil ist die deutsche Regierung noch? ZDF erwartet Antworten von Merz

Merz selbst hält das für kein ungewöhnliches Phänomen. "Ich nehme den Missmut natürlich ernst", sagte er bereits in der ARD-Sendung "Caren Miosga" - und fügte hinzu: "Aber es ist ein Phänomen, das auch anderen Regierungen widerfahren ist." Eine der drängendsten Fragen, die das ZDF bei "Was nun, Herr Merz?" stellen wird: Wie stabil ist die Regierung noch - und zieht Merz daraus Konsequenzen?

Eine klare Vorab-Ansage dazu lieferte er bei Caren Miosga bereits: Die Vertrauensfrage sei "eine Option, über die ich im Augenblick keine Veranlassung habe, nachzudenken". Im Mittelpunkt der Sendung stehen laut ZDF die großen ungelösten Baustellen der Koalition: Reformen im Renten- und Gesundheitssystem, bei denen zwischen CDU/CSU und SPD tiefe inhaltliche Differenzen bestehen, sowie die wirtschaftspolitische Ausrichtung des Landes. Auch Steuerpolitik und Sozialstaatsreformen sorgen demnach für anhaltenden Streit innerhalb der Regierung - und sogar aus den eigenen Reihen der Union wächst die Kritik am Kanzler.

Neben den innenpolitischen Baustellen rückt das ZDF auch Deutschlands Rolle in der Welt in den Fokus. Das Verhältnis zu den USA und der Umgang mit internationalen Krisen - darunter der eskalierende Iran-Konflikt - werden die Redakteurinnen ebenso thematisieren. Die Sendung dauert bis 19.50 Uhr. Danach folgen "XY Spuren des Verbrechens" und "Aktenzeichen XY... Ungelöst".

Ein Redakteur hat diesen Artikel unter der teilweisen Verwendung eines KI-Sprachmodells verfasst und/oder optimiert. Sämtliche Informationen wurden sorgfältig geprüft.

Erfahre hier mehr über unsere KI-Richtlinien.