Der Krankenpfleger Alex Pretti wurde in Minnesota auf offener Straße erschossen, Kinder werden gewaltsam von ihren Eltern getrennt und unter anderem in einer Anstalt in Texas gefangen gehalten. Die Aktivitäten der US-Behörde Immigration and Customs Enforcement (ICE) schlagen auch außerhalb der USA hohe Wellen.
Pretti sei den Behörden bereits bekannt gewesen, berichtete Politologin Cathryn Clüver Ashbrook nun bei "Markus Lanz". Es habe schon mal einen Vorfall mit ICE gegeben, "da ist ihm eine Rippe gebrochen worden". Nun stelle sich die Frage: Hätte der Angriff auf den Krankenpfleger gezielt sein können? "Tatsächlich war Alex Pretti den ICE-Behörden sehr wohl bekannt, weil sie ihn schon zum gläsernen Bürger gemacht hatten."
Die Regierung fordere mittlerweile ganz unverblümt von den Bundesstaaten Wahlunterlagen inklusive der Info, wer was gewählt hat, erklärte Cathryn Clüver Ashbrook. So habe Pam Bondi, Leiterin des Justizministeriums, dem Gouverneur von Minnesota gesagt: "Die Gewalt hört sofort auf, wenn du uns die Metadaten deiner Wähler schickst." Eine Forderung, die Lanz fast sprachlos machte.
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Quelle: teleschau – der mediendienst