Das RTL-Dschungelcamp zählt zu den wohl härtesten Erfahrungen, die man in der deutschen TV-Landschaft machen kann. An dieses einzigartige Abenteuer werden die diesjährigen Kandidaten zunächst jedoch langsam herangeführt: Die Stars lernen sich erst einmal außerhalb des Camps kennen. Sieben von ihnen treffen in einem Haus und die restlichen fünf an einem Strand aufeinander - denn in diesem Jahr gibt es zu Beginn erst einmal zwei Camps.

Gil Ofarim kommt als Erstes im Haus an. Der Musiker sorgte in den vergangenen Jahren mit seinem Davidstern-Skandal für jede Menge negative Schlagzeilen. Auch einige seiner Mitstreiter sind von seiner damaligen Aktion alles andere als begeistert und lassen ihn das auch direkt spüren. "Ich gebe dir aus Respekt die Hand, auch wenn ich s... finde, was du gemacht hast", stellt Umut bei der Begrüßung klar.

Intimes Versteck: Kandidaten wollen Gegenstände ins Dschungelcamp schmuggeln

Die Stimmung trübt das allerdings nicht: Die Kandidaten verstehen sich auf Anhieb. Auch im sogenannten Camp "Snake Rock" freuen sich alle auf ihre gemeinsame Zeit. Bevor diese jedoch richtig startet, werden sie zunächst von den Rangern kontrolliert - und dabei kommen intime Geheimnisse ans Licht: Stephen Dürr hat ein Haarband in seinem Hintern versteckt, um es ins Camp zu schmuggeln. Auch Umut entscheidet sich für dieses Versteck und platziert ein Feuerzeug in seinem Allerwertesten.

Nun wird es jedoch ernst: Die Stars müssen alle ihre erste Prüfung absolvieren, um Sterne zu gewinnen. Das Team um Gil Ofarim soll sich an einen Bungeesprung wagen, die andere Gruppe muss hingegen in Schlamm, Tieren und Organen nach Sternen suchen. Letztere ist dabei jedoch wenig erfolgreich: Sie können nur zwei finden und bekommen somit am Abend wenig Essen. Das Hauptcamp darf sich hingegen über sechs von sieben Sternen freuen.

"Haben mich dann wieder zurückgeholt": Hardy Krüger wäre beinahe gestorben

Am Abend bereiten beide Gruppen am Lagerfeuer ihr Essen zu: unter anderem ein Stück Rumpf von einem Emu. Als sie alle zusammen das außergewöhnliche Fleisch probieren, kommen die Stars im Hauptcamp plötzlich auf Alkohol zu sprechen. "Jetzt noch ein bisschen Rotwein. Oder so ein schönes Cola-Weizen", scherzt Patrick Romer. Was viele allerdings nicht wissen: Für Hardy Krüger ist das Thema Alkohol mit einer schlimmen Erinnerung verbunden.

Seit 2011 trinkt der beliebte Schauspieler keinen Tropfen mehr - und das aus einem bestimmten Grund: Krüger war damals stark alkoholabhängig. "Es war kurz vorm Organversagen. Ich musste in die Notaufnahme und da haben sie mich dann wieder zurückgeholt", erinnert sich der 57-Jährige. Diese traurige und erschreckende Beichte sorgt bei seinen Mitcampern für Fassungslosigkeit. "Das kann wahnsinnig schnell gehen. Jeder, der sich am Tag nach der Arbeit ein Glas gönnt, sich aber vorher schon drauf freut - so geht's los", warnt Hardy Krüger.

Diese Kandidaten treten in der morgigen Dschungelprüfung an

Am nächsten Tag treffen erstmals alle Kandidaten der Staffel aufeinander - denn sie müssen bei der berühmt-berüchtigten Essensprüfung in ihren beiden Lagern gegeneinander antreten. Hier müssen die Stars Körperteile und Organe von Tieren verzehren, die normalerweise nicht auf der Speisekarte stehen. Unter anderem soll Hubert Fella einen Kamelanus und Samira Yavuz einen Büffelhoden essen. Mirja du Mont hingegen muss sich mit einem Ziegenmagen-Smoothie zufriedengeben.

Das Hauptcamp kann sich nach der Prüfung über sechs Sterne freuen, "Snake Rock" geht hingegen leer aus. Der Grund: Die Gruppe hat zwar Sterne erspielt - jedoch haben sie diese zum Schluss im Duell gegen Konkurrentin Eva wieder verloren. Über ein besonderes Abendessen dürfen sich die "Snake Rock"-Camper nun also nicht freuen.

Am Samstagabend (24. Januar) geht der Kampf um die Sterne und die heißbegehrte Dschungelkrone jedoch weiter. Die Zuschauer haben bei der ersten Folge abgestimmt, dass Ariel und Hubert bei der morgigen Prüfung antreten müssen. Ob die beiden die Herausforderung erfolgreich meistern werden? Das erfahren die Fans ab 20.15 Uhr bei RTL.

Quelle: teleschau – der mediendienst