Bei "Markus Lanz" bezog BSW-Politiker Fabio De Masi Stellung zum Brief seiner Partei an die beiden AfD-Vorsitzenden Alice Weidel und Tino Chrupalla. Dabei betonte er mit Blick auf die kommenden Landtagswahlen in Sachsen-Anhalt und Mecklenburg-Vorpommern, dass das BSW bereitstehe "für ein Modell, für ein neues demokratisches Modell", in dem "überparteiliche Ministerpräsidenten" unter der Einbindung der AfD mit wechselnden Mehrheiten regiere. De Masi erklärte: "Wir werden weder einem CDU-Ministerpräsidenten ins Amt verhelfen noch einem AfD-Kandidaten."
Lanz reagierte geschockt: "Das ist eine klare Macht-Offerte an die AfD!" Fabio De Masi hielt mit einem entschiedenen "Nein" dagegen und sagte: "Wer uns wählt, muss wissen, wir wollen brechen mit diesem alten Modell." Lanz schob hinterher: "Mit der Brandmauer." De Masi ließ dies nicht unkommentiert und stellte klar: "Die AfD ist ja durch die Brandmauer immer stärker geworden." Er ergänzte wütend: "Wir wollen nicht weiter in eine Polarisierung hineinlaufen, die die AfD immer stärker macht, sondern wir wollen uns inhaltlich mit ihr auseinandersetzen." Eine Aussage, die Markus Lanz stutzig machte: "Sie sollten jetzt aber nicht hier bitte den Eindruck erwecken, dass das, was Sie da tun, die maximale Abgrenzung zur AfD ist."
Sehen Sie die Lanz-Sendung in voller Länge jederzeit bei https://kurz.zdf.de/LANZ/
Quelle: teleschau – der mediendienst