Thomas "Tommy" Shelby (Cillian Murphy) kehrt zurück - nach Birmingham und auf den Bildschirm. Einige Jahre nach dem Ende der sechsten Staffel der britischen Erfolgsserie "Peaky Blinders" beginnt die Geschichte von "Peaky Blinders: The Immortal Man". Ab Freitag, 20. März, ist die Filmfortsetzung auf Netflix zu sehen.
Zugegeben: Sechs Staffeln voller Intrigen, Mord und Totschlag sind an der Familie Shelby nicht spurlos vorübergegangen. Tommy hat sich nach seinem beinahe Suizid aus der Stadt zurückgezogen. Seine Tante Polly (Helen McCrory) und sein Bruder John (Joe Cole) wurden beide ermordet, seinen Cousin Michael Gray (Finn Cole) erschoss Tommy selbst. Der jüngste der Shelby-Brüder, Finn (Harry Kirton), wurde von der Familie verstoßen. Wie er scheint auch der älteste Bruder, Arthur Shelby Jr. (Paul Anderson), nicht nach Birmingham zurückzukehren. Anderson hatte in den vergangenen Jahren öffentlich mit einem Drogenproblem zu kämpfen.
Der Cast von "Peaky Blinders: The Immortal Man" könnte "nicht besser sein"
In Birmingham hat sich Tommys Sohn Erasmus "Duke" Shelby (Barry Keoghan) einen Namen gemacht. Oder, um es mit den Worten der einzigen Shelby-Schwester Ada (Sophie Rundle) zu sagen: Er "schmeißt die Peaky Blinders, als wäre es 1919!" Inzwischen ist es allerdings 1940 und die englische Industriestadt ist unmittelbar vom Zweiten Weltkrieg betroffen. Und ausgerechnet Duke wird in eine Nazi-Verschwörung verwickelt. Grund genug für Tommy, aus seinem selbst auferlegten Exil zurückzukehren.
Bei seiner Rückkehr trifft er auf bekannte Gesichter: Sein Onkel Charlie Strong (Ned Dennehy) und sein Cousin Johnny Dogs (Packy Lee) sind immer noch in der Stadt, ebenso wie der Stallbursche und Fährmann Curly (Ian Peck) und der Gewerkschaftsvertreter Hayden Stagg (Stephen Graham). Doch nach einigen Jahren Abwesenheit begegnen Tommy auch einige Unbekannte. Unter anderem machen der Nazi-Sympathisant Beckett (Tom Roth, "Reservoir Dogs"), Kaulo (Rebecca Ferguson, "Mission Impossible"), die Zwillingsschwester von Dukes Mutter, und Elijah (Jay Lycurgo, "Half Bad: The Bastard Son & The Devil Himself") Bekanntschaft mit dem Mann, der einst Birminghams gefürchtetster Gangster war.
Der Cast "könnte nicht besser sein", findet "Peaky Blinders"-Schöpfer Steven Knight. "Fast alle, die wir angesprochen haben, haben ja gesagt. Egal ob Schauspieler, Musik, alles, weil 'Peaky' diesen Effekt hat", erzählte Cillian Murphy gegenüber BBC. Der Oscarpreisträger verriet gegenüber dem US-Magazin "Variety", was Fans von "Peaky Blinders: The Immortal Man" erwarten können: "Es soll ein unterhaltsamer Actionfilm mit Herz sein, aber wenn man genauer hinschaut, könnte er auch provokativ sein. Die beste Mainstream-Unterhaltung funktioniert gleichzeitig auf diesen Ebenen."
Quelle: teleschau – der mediendienst