Dramatisches Ende einer eigentlich so harmonischen Hofwoche: In der sechsten Folge von "Bauer sucht Frau International" (RTL und RTL+) überschlagen sich die Ereignisse auf dem Hof von Auswanderer Turner im schwedischen Öland.

Nach sechs gemeinsamen Tagen, in denen sich die beiden Singles bestens verstanden haben, will Hofdame Ariane mit dem 64-Jährigen sprechen. Der Bauer, der mit vielen Tieren als Selbstversorger auf der Insel lebt, war vom ersten Moment an total verknallt in die 50-Jährige: "Es hat mich noch nie jemand in meinem Leben so geflasht wie Ariane. Ich hoffe auf eine wunderbare Liebesgeschichte", sagt er. "Von den Gefühlen her ist das sehr intensiv geworden", schwärmt Turner. Der Landwirt geht fest davon aus, dass es Ariane ähnlich geht.

Doch der Garten- und Landschaftsbauerin sind Zweifel gekommen: "Der Turner ist noch sehr euphorisch, aber bei mir kommt die Realität zurück", sagt Ariane. "Ich habe schon ganz schön Sehnsucht nach zu Hause", gibt die Mutter von zwei Kindern (16 und 20 Jahre) zu. Ihre Entscheidung steht fest: Die Hofdame sieht keine gemeinsame Zukunft mit dem Bauern: "Ich bin mir sicher, dass das auf Dauer nicht gut gehen wird", sagt sie.

Bauer bekommt kein Wort mehr heraus

Die Hofdame schenkt dem nichtsahnenden Turner bei einem Gespräch reinen Wein ein: "Ich weiß nicht, ob wir auf Dauer emotional und charakterlich zusammenpassen. Es tut mir echt richtig leid, aber ich kann nicht herzaubern, was nicht ist", erklärt sich Ariane. Daher mache es auch keinen Sinn, die Hofwoche zu Ende zu führen. Ariane will direkt ihre Koffer packen.

Turner schaut die Hofdame nach ihren Worten an, unfähig, etwas zu sagen. "Ich kann nicht, tut mir leid", ist das Einzige, was der sichtlich erschütterte Bauer noch herausbekommt. Dann steht er auf, setzt sich in sein Auto und fährt davon. Ariane vergräbt ihr Gesicht in den Händen: "Ich habe es befürchtet, bitte nicht! Er wollte einfach nur weg, er war schockiert", sagt sie, "es tut mir so unendlich leid!" Der Bauer ist offensichtlich so kalt erwischt von dem Korb, dass er nicht mehr vor die Kamera tritt.

Von Ariane verabschiedet er sich dann aber doch noch. "Wir haben in aller Wertschätzung noch mal gesagt, dass wir beide die Hofwoche genossen haben, auch wenn der Ausgang jetzt wirklich blöd ist", sagt Ariane. Ihre letzten Worte dürften ein schwacher Trost für den enttäuschten Bauern sein: "Ich wünsche es ihm von Herzen, dass er glücklich wird."

Quelle: teleschau – der mediendienst