2027 sollen die ersten neuen Folgen von "Richter Alexander Hold" laufen. Dann tritt der Mann in große Fußstapfen - seine eigenen. Zwischen 2001 und 2013 wurden in "Richter Alexander Hold" 2.038 Fälle verhandelt und machten die Serie neben "Richterin Barbara Salesch" zur erfolgreichsten und beliebten Gerichtsserie Deutschlands. Nachdem die ehemalige SAT.1-Kollegin Salesch schon 2022 - allerdings bei der Konkurrenz RTL - ein erfolgreiches TV-Comeback feierte, kehrt jetzt auch Alexander Hold zurück.

Es wird wieder so sein wie früher: In komplexen Gerichtsverhandlungen wird - erneut bei SAT.1 - über Recht und Gerechtigkeit entschieden, allerdings in frei erfundenen Fällen. Echt ist nur Holds Richtertätigkeit - wenn auch vergangen. Nachdem Hold am 1. März 1997 zum Richter auf Lebenszeit ernannt worden war, wirkte er bis 2001 als Richter am Land- und Amtsgericht Kempten. Im selben Jahr ging dann seine Gerichtsshow an den Start. Etliche der damals eingesetzten Laiendarsteller machten später Kariere, unter anderem Lena Meyer-Landrut, Sebastian Pufpaff oder Jens "Knossi" Knossalla.

Die Show erreichte im Nachmittagsprogramm von SAT.1 bis zu 3,88 Millionen Zuschauer und wird heute noch täglich (außer sonntags) am frühen Nachmittag erfolgreich wiederholt.

Alexander Hold wollte Bundespräsident werden

Nach dem Ende der Show 2013 gab Hold (64) noch bis 2018 Rechtstipps für Verbraucher im "SAT.1-Frühstücksfernsehen" und im SAT.1-Magazin "Akte - Reporter kämpfen für Sie". Parallel startete er ab 2013 eine Karriere als Politiker. 2017 kandidierte er sogar für das Amt des Bundespräsidenten. Seit November 2018 ist er Mitglied des Bayerischen Landtags und einer seiner Vizepräsidenten.

2021 kehrte Hold ins Fernsehen zurück, wieder im Zusammenhang mit Verbrechen. Er moderierte bei TLC Deutschland die Doku-Serie "Grave Secret", in der er reale Kriminalfälle analysierte. Die Serie lief letztmals im Februar 2026.

Quelle: teleschau – der mediendienst