Die aktuelle Staffel der Sendung "Ich bin ein Star - Holt mich hier raus!" (RTL) steht in engem Zusammenhang mit dem Antisemitismus-Skandal um Gil Ofarim. Im Jahr 2021 hatte Ofarim erklärt, das Personal eines Hotels in Leipzig habe ihn aufgrund seiner jüdischen Herkunft diskriminiert. Später stellte sich heraus, dass diese Anschuldigungen nicht zutrafen, woraufhin sich der 43-Jährige eine Zeit lang aus dem öffentlichen Leben zurückzog.
"Ganz übel", findet Dschungelcamp-Mitkandidatin Nicole Belstler-Boettcher den Fall. Manche Zuschauer boykottieren die Staffel sogar und Teilnehmer Stephen Dürr bekam im Zusammenhang mit Ofarim ebenfalls Gegenwind zu spüren.
"Alle anderen wurden nicht gefragt": Stephen Dürr über Gil Ofarim im Dschungelcamp
Der 51-jährige Schauspieler - bekannt aus diversen Serien - repostet in seinen Instagramstories die Vorstellungen der einzelnen Promis von RTL. So auch von Gil Ofarim, was manchen Menschen missfiel. "Gil Ofarim ist jetzt nunmal ein Teil dieser Show und alle anderen Kandidatinnen und Kandidaten wurden einfach vorher nicht gefragt und RTL hat einfach entschieden, dass wir uns mit der Personalie Gil Ofarim eben auseinandersetzen müssen", sagte der Vater zweier Töchter in einer Story.
Er habe die Frage erhalten, weshalb er den umstrittenen Sänger promote. "Mein Channel ist super klein, also Promotion würde ich das nicht nennen", entgegnet er. 25.000 Menschen folgen ihm. Die Promotion habe Ofarim sowieso schon, "ob sie gut ist, sei mal dahin gestellt", führte der Serienstar fort. Was die Gruppe letztlich im Dschungel aus der Zusammenstellung mache, "werden wir dann einfach sehen". Klar sei: "Es wird eine ganz schön spannende und vielleicht auch sehr harte Reise."
Für TV-Abenteuer hat Stephen Dürr bereits viel riskiert: So machte er in der Vergangenheit Schlagzeilen wegen gesundheitlich dramatischer Situationen. 2012 wurde er für das "TV total Turmspringen" fast querschnittsgelähmt.
Dreimetersprung scheiterte dramatisch - Dschungelcamp-Kandidat hat sich zurückgekämpft
Bei dem ProSieben-Format treten Prominente im Einzel- und Synchronspringen um den Sieg gegeneinander an. Dazu gehören Saltos, Schrauben, Bauchplatscher und auch Verletzungen. Wie unter anderem die Welt damals berichtete, ging der 50. Probensprung von Stephen Dürr schief. Demnach kam er vom Dreimeterbrett aus nicht mit den Händen, sondern mit der Stirn zuerst auf der Wasseroberfläche auf. Dabei verletzte er sich lebensbedrohlich: Er verrenkte sich den Halswirbel und wies im Krankenhaus Lähmungserscheinungen auf.
Der Vater zweier Töchter entging in dieser Zeit knapp einer Querschnittslähmung. Im Jahr 2020 war er sowohl als Regisseur als auch als Hauptdarsteller in seiner eigens entwickelten Serie "True North - Arctic Blizzard" tätig, wie RTL weiter über ihn schreibt. Während der Dreharbeiten in der norwegischen Arktis erlitt er bei extremen Minustemperaturen schwere Erfrierungen an beiden Füßen. Durch mehrere Operationen gelang es, eine Amputation seiner beiden großen Zehen zu verhindern. Wie Mitkandidatin Mirja du Mont, die sich aus Angststörungen gekämpft hat, hat Dürr nach überwundenen Lebenskrisen die neue Herausforderung angenommen und sagt: "Wählt mich gerne in die Dschungelprüfungen."
Hier wird er auch auf Realitystar Hubert Fella treffen, den inFranken.de bei einem Exklusiv-Interview gesprochen hat. Er will die Krone nach Unterfranken holen und kann von Tipps seines Ehemanns Matthias profitieren, der vor acht Jahren teilgenommen hatte. Dürr sieht die Kandidatur derweil als willkommene Auszeit von seinen Teenie-Töchtern, wie er RTL gegenüber angibt. Auch sagt er über sich: "Bei Ungerechtigkeit gehe ich in die Verteidigung, selbst auf die Gefahr hin, mir damit zu schaden." Alle teilnehmenden Promis findest du hier.
RTL ist für Dürr "der große Endgegner"
In seinem Vorstellungsvideo von RTL gibt er an, er habe sich mit Ausdauertraining auf das australische Camp vorbereitet - auch, wenn man dort hauptsächlich am Lagerfeuer "rumhänge". Auch mehr Wissen über die Sendung habe er sich angeeignet. "Aber vermutlich wird alles ganz überraschend kommen." Trotz seines Sprung-Unfalls wäre er am meisten motiviert bei Aufgaben aus Höhen und mit "tiefem Fall" - beispielsweise von einer Klippe. "Also diesen Thrill bitte!"
Außerdem sagt er: "Das Dschungelcamp ist ein Format, vor dem ich wirklich so krassen Respekt habe, weil man wirklich nicht weiß, wie sich das alles entwickeln kann." Die Produktion beziehungsweise der Sender selbst sei für ihn "der große Endgegner".
Ein Redakteur hat diesen Artikel unter der teilweisen Verwendung eines KI-Sprachmodells verfasst und/oder optimiert. Sämtliche Informationen wurden sorgfältig geprüft.
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