Im Dezember 2025 feierte Schlagerstar Heino seinen 87. Geburtstag. Während sich der Sänger auch im hohen Alter bester Gesundheit erfreut und noch lange nicht ans Aufhören denkt, musste er vor allem in seinem familiären Umfeld schon einige Verluste verkraften.

So starb vor knapp drei Jahren seine Ehefrau Hannelore, mit der Heino 44 Jahre verheiratet war. Auch den Tod seiner Mutter vor über 30 Jahren hat der Sänger bis heute schmerzlich in Erinnerung. In der mehrteiligen VOX-Doku "Heino - Karamba, Karacho, Kult!" spricht der Musiker über seine Kindheit und das Verhältnis zu seiner Mutter Franziska.

Bei einem gemeinsamen Besuch mit seiner Schwester Hannelore (†92) am Grab seiner Mutter erklärt Heino bei den Drehabrbeiten, die vor dem Tod seiner Schwester stattfanden: "Meine Mutter ist vor 39 Jahren an Krebs verstorben. (...) Es war eine meiner schlimmsten Erinnerungen, die ich habe." Seine Mutter habe stets "alles für mich gegeben", weiß Heino. Und das schon von klein auf.

Schlagersänger Heino erinnert sich an seine Kindheit

Seine Schwester Hannelore, die genau wie ihre Mutter bis zu ihrem Lebensende in Düsseldorf wohnte, erinnert sich: "Unsere Mutter hat ihre Kinder sehr, sehr geliebt", sie und ihr Bruder seien "sehr behütet" aufgewachsen.

"Meine Mutter war für mich mein Ein und Alles", betont Heino. Ähnlich wie er selbst sei seine Mutter eine eher verschlossene Person gewesen. "Sie war eine sehr zurückhaltende Frau", erinnert sich der heute 87-Jährige. Neben einer behüteten Kindheit verdanke der Musiker ihr auch die ersten musikalischen Erfahrungen.

Der Schlagerstar stellt klar: "Ohne meine Mutter gäbe es mich nicht und den Heino nicht, als Musiker." An Weihnachten im Jahr 1948 hatte sie ihm ein besonderes Geschenk gemacht, das er bis heute in Erinnerung hält. Ein rotes Akkordeon. Dieses hatte Heinz Georg Kramm, wie Heino mit bürgerlichem Namen heißt, als Kind in einem Schaufenster entdeckt und sofort ins Herz geschlossen. Doch die Familie konnte sich das Instrument nicht leisten - eigentlich.

Am Weihnachtsabend lag das Akkordeon dann plötzlich doch unter dem Weihnachtsbaum - zur großen Freude des kleinen Heinz. Seine Mutter habe das Instrument monatlich abbezahlt, um ihrem Sohn seinen großen Wunsch zu erfüllen. "Da sind mir erst mal die Tränen gekommen", gesteht Heino in der TV-Doku wehmütig. Schwester Hannelore, die im Mai 2025 verstarb, ist sich im Interview sicher: "Ich kann nur sagen, dass Mutti sehr stolz auf ihren Sohn war".

Quelle: teleschau – der mediendienst