Seit knapp einer Woche läuft die Fußball-WM 2026 - dieses Jahr hautnah am Spielfeldrand mit dabei ist unter anderem auch Tom Kaulitz (36). Der Tokio-Hotel-Star ist für Magenta TV als Fan-Experte im Einsatz und berichtete im Podcast "Kaulitz Hills - Senf aus Hollywood" nun von seinen ersten Eindrücken.
"Ich bin mitten in meinem WM-Fieber, ich bin im Fußball-Heaven, ich freue mich", schwärmt er aufgeregt zu Beginn der Folge. Die Zeit sei für den Fußball-Fan "wie ein Fiebertraum" - denn er darf nicht nur die Spiele live vor Ort verfolgen, sondern auch "mit meinen absoluten Göttern rumhängen und quatschen".
Dabei musste Kaulitz jedoch auch feststellen, unter welchem Druck die Experten bei der WM stehen. Während er als Fan-Experte "im Prinzip alles sagen" könne, müssten die Experten ihre Aussagen deutlich genauer abwägen. Kaulitz betont: "Hier im Podcast-Geschäft geht es hinter den Kulissen ja rough zu, aber man muss sagen, im Sportgeschäft auch. Da muss man auf jeden Satz aufpassen."
Kaulitz gibt zu bedenken: "Für die Experten ist es oft nicht einfach, den richtigen Ton zu treffen. Da werden Wörter im Mund umgedreht (...). Es ist ein heißes Eisen, da muss man echt aufpassen." Wie schnell einzelne Aussagen für Diskussionen sorgen können, zeigte zuletzt das Beispiel Jürgen Klopp. Der langjährige Erfolgstrainer und Magenta-TV-Experte hatte mit seiner Bemerkung, Julian Nagelsmann sei "noch" Bundestrainer, breite Empörung ausgelöst. Der Spruch sei ihm "flapsig rausgerutscht", entschuldigte er sich später bei Nagelsmann persönlich.
Tom Kaulitz spricht über Begegnung mit Jürgen Klopp
Auch ein kleiner Seitenhieb von Moderator Johannes B. Kerner, der Tom Kaulitz vor der Kamera humorvoll als "Praktikanten" bezeichnet hatte, machte schnell Schlagzeilen. Kaulitz zeigt sich im Podcast gelassen: "Das war natürlich alles schon so besprochen, ich bin gerne hier der Praktikant, ich durchlaufe viele Stationen bei der WM und mache quasi jeden Tag was anderes."
Den Moderator kennen sowohl Tom als auch Bill Kaulitz eigenen Aussagen nach "schon seit ganz, ganz vielen Jahren", seit ihren Tokio-Hotel-Anfängen. Und auch, wenn der letzte Kontakt schon einige Zeit zurückgelegen habe, betont Tom: "Es ist wie gestern, wir verstehen uns so gut. Ich möchte das rausheben, wie nett er ist." Kerner sei "einfach ein herzensguter Mensch", der ihn herzlich aufgenommen habe, schwärmt der Musiker.
Deutlich aufgeregter sei Tom Kaulitz vor der ersten Begegnung mit Jürgen Klopp gewesen, er habe sich gefragt: "Wie ist er wohl, wenn die Kameras aus sind?" Die Erkenntnis des 36-Jährigen: "Ich kann allen Leuten nur sagen: Es ist ein ganz toller Typ, ich bin wirklich beeindruckt und bin so froh, dass er so ein netter Kerl ist."
Quelle: teleschau – der mediendienst