Es waren tragische Nachrichten, die vor wenigen Tagen bekannt wurden: Der ehemalige Kinderstar Daveigh Chase ist im Alter von nur 35 Jahren verstorben. Zunächst hieß es, Chase sei infolge einer Sepsis verstorben. Nun ist laut Medienberichten die offizielle Todesursache bekannt gegeben worden.
Wie unter anderem die "New York Times" mit Verweis auf veröffentlichte Berichte der Gerichtsmediziner in Los Angeles schreibt, sei Chase an den Folgen einer AIDS-Erkrankung gestorben. Zudem wird in dem Autopsiebericht ein chronischer Konsum verschiedener Substanzen als wesentliche Begleitbedingung genannt. Ein detaillierter Bericht liege laut dem Los Angeles Department of Medical Examiner allerdings noch nicht vor.
Chase Vater, John David Schwallier, hatte den Tod seiner Tochter bereits zuvor gegenüber der "New York Times" bestätigt und zunächst angegeben, dass die Todesursache Komplikationen infolge einer bakteriellen Meningitis und einer Blutvergiftung gewesen seien. Schwallier gab außerdem an, dass seine Tochter schon lange obdachlos gewesen sei und mit ihrem Freund in der Nähe des Krankenhauses gelebt habe, in dem sie letztlich verstarb. Sie soll bereits seit ihrem 13. Lebensjahr Drogen konsumiert haben.
"The Ring" und "Lilo & Stitch" machten Daveigh Chase berühmt
Daveigh Chase stand in ihrer Kindheit für viele Rollen vor der Kamera. Den Durchbruch brachte ihr der Horrorthriller "The Ring", wo sie an der Seite von Schauspielerin Naomi Watts die Rolle der kleinen Samara spielte. Noch heute sind die Bilder, in denen Chase als bleiches Mädchen mit langen schwarzen Haaren aus einem Fernseher kriecht, weltberühmt.
Jahre später übernahm Chase außerdem in dem 2002 erschienenen Film "Lilo & Stitch" die Synchronstimme des hawaiianischen Waisenmädchens Lilo. Damals war die Nachwuchsschauspielerin zwölf Jahre alt. Auch in den Filmen "Stitch! Der Film" (2003), "Leroy & Stitch" (2006) und in der Disney-Channel-Serie "Lilo & Stitch: Die Serie" war Chase als Lilo zu hören. 2016 beendete sie ihre Schauspielkarriere.
Quelle: teleschau – der mediendienst