"Ich bin enttäuscht von den demokratischen Parteien": Ruth Moschner hat bei Instagram ihrem Frust über die gegenwärtige Politik in Deutschland Luft gemacht. Trotz dieser Unzufriedenheit komme für die TV-Moderatorin eines aber nicht infrage, wie sie verdeutlichte: die AfD zu wählen. In einem längeren Statement schrieb sie, sie sei sich sicher, unter ihren Followern befänden sich viele Wähler der Rechtsaußenpartei.

Deren Motive deutet Moschner so, dass sie sich dazu von den "Versprechungen für ein besseres, günstigeres Leben" der AfD verleiten lassen. Die 50-Jährige warnte: "Was die AfD nie beantwortet, ist, von welchem Geld sie all das bezahlen will. Das Vorhaben ist schlicht finanziell nicht realisierbar. Alle Zahlen lassen sich widerlegen."

Ruth Moschner teilt gegen AfD aus und appelliert an die "Gemeinschaft"

Außerdem äußerte Ruth Moschner Zweifel an der Beständigkeit der Parteiausrichtung. "Wer garantiert euch, dass ihr nicht die nächsten seid, die die AfD loswerden möchte?", warf sie eine Frage auf und wurde deutlich: "Menschenfeinde hassen Menschen. Dahinter steckt keine Logik. Und vor allem keine Garantie für eure Sicherheit."

Ruth Moschner fuhr fort: "Menschenhass und Ausgrenzung werden aber niemals Wohnraum schaffen, sondern Krieg und Elend." Sie rief ihre Followerinnen und Follower dazu auf, sich nicht hinters Licht führen zu lassen "von einer Partei, die ein altes System hochhält". Abschließend formulierte der TV-Star das Plädoyer: "Lasst uns lieber gemeinsam etwas Neues entwickeln. Als Gemeinschaft!"

In der Kommentarspalte reagierten viele Nutzerinnen und Nutzer positiv auf die Worte Moschners. Auch einige Prominente signalisierten mit bestärkenden Emojis ihre Zustimmung, unter anderem Nina Bott, Carolin Kebekus und Jan Köppen. Ex-Biathlet Erik Lesser schrieb zudem: "Starkes Statement! Hoffen wir, dass es ankommt."

Quelle: teleschau – der mediendienst