Muriel Baumeister gehörte in den 90er‑Jahren zu den gefragtesten Schauspielerinnen im deutschsprachigen Fernsehen. Bekannt wurde sie unter anderem durch ihre Rollen in Produktionen wie "In aller Freundschaft". Heute spricht die 54‑Jährige offen über die Schattenseiten ihres Erfolgs: In einem neuen Interview des Potsdamer Selbsthilfezentrums Sekiz schildert sie ihre langjährige Alkoholsucht. Zwei Jahre habe sie gebraucht, um sich das Ausmaß des Problems einzugestehen.

"Ich habe halt das gemacht, was jeder Alkoholiker macht. Ich habe versucht, eine Möglichkeit zu finden, kontrolliert zu trinken", sagte Baumeister. "Und erst wenn du das begriffen hast, dass das nicht geht, dann bist du auf dem Weg der Besserung." Baumeister begab sich dem Interview zufolge schließlich eigenständig in eine psychiatrische Einrichtung. "Das war mein dritter Versuch. Und das war dann der, der geklappt hat."

Ein tiefer Fall und seine Folgen – Baumeister über Karriere & Absturz

In den 90er‑Jahren war die Deutsch‑Österreicherin ein Star, eine Liga mit Katja Riemann, sie gewann den Nachwuchspreis der Goldenen Kamera. Sie spielte in vielen Filmen und Serien mit, drehte mit Götz George. Ihr Markenzeichen: die großen Augen.

2016 hatte sie beim Parken einen Autounfall mit 1,45 Promille im Blut. Die kleine Tochter saß mit im Wagen. Es gab einen Prozess und eine Geldstrafe. Über den "Suff-Crash", den "Absturz eines TV-Lieblings" und den "tiefen Fall der Muriel Baumeister" schrieb die Boulevardpresse danach. In ihrem Buch "Hinfallen ist keine Schande, nur Liegenbleiben" (2019) thematisierte sie diese Zeit. Baumeister spielt derzeit in der Soap "Die Spreewaldklinik" mit.

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