Die neue Moderatorin des RTL-Magazins "Exclusiv", Rebecca Mir, hat Patrice Aminati zu einem emotionalen Interview getroffen. Die 30-Jährige nimmt demnach 20 Tabletten pro Tag, um mit ihrem Hautkrebs im Endstadium noch möglichst lange leben zu können und wurde von Ärzten mehrfach angesprochen, ihr Testament zu schreiben.
"Palliativ. Das hört sich so endgültig an. Du bist nicht heilbar", sagt die ehemalige Taff-Kollegin ihres Ex-Partners Daniel Aminati zu der Influencerin. Patrice Aminati kenne viele Palliativ-Patienten, die noch einige Jahre in diesem Status leben können, antwortet sie. 13 Jahre ist das längste Beispiel, das sie aufzählt. Klar wird, dass sie sich mit ihrem letzten Tag bereits beschäftigt hat. Sie hat einen klaren Wunsch, wie dieser aussehen soll.
Letzter Tag mit Eltern auf dem Sofa: Patrice Aminati blickt auf ihr Lebensende
Rebecca Mir muss im Gespräch an Aminatis dreijährige Tochter Charly denken: "Okay warte, dass bedeutet ja, dass du das Leben deiner Tochter nicht komplett erleben wirst." Aminati bejaht und merkt an: "Aber die Zeit, die ich habe, werde ich nutzen, die werde ich immer präsent sein, genießen." Nach der Trennung von Daniel Aminati, die von ihr ausgegangen ist, wohnt sie mit ihrer Tochter in einer Einliegerwohnung bei ihren Eltern.
Und auch bei ihren Eltern möchte sie an ihrem letzten Tag sein. Sie habe durch ihre Krankheit "gemerkt, dass das Glück ganz nahe liegt", erklärt sie. "Und wenn ich mir vorstelle, dass es mein letzter Tag wäre, dann würde ich gerne mit meinen Eltern auf dem Sofa sitzen. Wir würden ein Stück Kuchen essen, einen Kaffee trinken. Ganz klein, mein liebes kleines Leben genießen." Sie habe keine großen Träume oder Wünsche. "Es braucht wirklich für mich persönlich rein gar nichts."
Nach einer kurzen Social-Media-Pause, die Kritik seitens ihrer Follower und sogar Spekulationen über einen neuen Partner ausgelöst hatte, zeigt sie wieder Einblicke in ihren Alltag auf Instagram. So etwa, wie sie zu Hause mit ihrer Tochter tobt oder bastelt. "So widersprüchlich das klingen mag. Krebs hat mich zu einem glücklicheren Menschen gemacht. Zu einem dankbareren Menschen", sagt sie in dem bewegenden Interview.