Tokio Hotel wurden kürzlich zum wiederholten Male mit dem Radio Regenbogen Award ausgezeichnet. Nach der Preisverleihung im Europa-Park Rust feierten die Musiker "eine wilde Aftershowparty", von der Bill und Tom Kaulitz nun in ihrem Podcast "Kaulitz Hills - Senf aus Hollywood" erzählen.
Bill Kaulitz berichtet von dem Anblick, der sich ihm am nächsten Morgen bot: "Das sah so asozial aus! Ich hatte bestimmt 30 Leute bei mir auf dem Zimmer." Er habe seinem "Ruf wieder alle Ehre gemacht", neckt Tom Kaulitz seinen Bruder. In dem zum Freizeitpark gehörigen "kinderfreundlichen" Hotelzimmer habe nach der Party Chaos geherrscht, verrät der. "Im Bad war alles vollgekotzt von jemandem. Ich war es nicht, möchte ich anmerken. Der Schreibtisch war voll mit Champagner, Wodka, Rum, Tequila, allen Sachen, die man sich vorstellen kann."
"Im Familienhotel so richtig Rock'n'Roll"
"Da war Burgersoße rumgeschmiert", ergänzt Tom, bevor wieder sein Zwillingsbruder das Wort ergreift: "Oben auf der Terrasse ist der Aschenbecher übergequollen. Die leeren Kippenschachteln lagen da, die Leute haben wieder Kette geraucht." Zudem, erklärt der Sänger, seien die anderen Hotelgäste nicht gerade erfreut über die private Veranstaltung gewesen: "Die Nachbarn haben sich schon beschwert" - und das aus gutem Grund: "Wir haben natürlich die ganzen Kinder wachgehalten."
"Wahrscheinlich haben die Eltern überall gedacht, jetzt schreien die Kinder rum", vermutet der 36-Jährige. "Wir hatten Party, wir hatten Musik an, wir haben geschrien - das war natürlich ein feuchtfröhliches Fest." Man habe schließlich auch "was zu Feiern" gehabt, wirft Tom Kaulitz ein und lacht: "Im Familienhotel so richtig Rock'n'Roll, so richtig auseinandergenommen."
Als Bill Kaulitz am nächsten Morgen das Hotelzimmer verlassen habe, habe vor der Tür bereits "die ganze Putzkolonne" gewartet. "Ich dachte, die werden sich doch bestimmt jetzt alle nur darüber unterhalten, wie das bei Bill Kaulitz auf dem Zimmer aussah." Halb so wild, glaubt Tom: "Was würdest du lieber sauber machen? Die kleinen Popelwände, wo die Kinder überall die Popel hinschmieren, oder irgendwie Champagner wegwischen?" Der Gitarrist gibt zu bedenken: "Da mache ich lieber den Aschenbecher sauber als die Kinderpopel weg."
Quelle: teleschau – der mediendienst