Eine Live-Premiere ist immer etwas Besonderes - erst recht, wenn es sich um einen solch persönlichen Song handelt: Bei einem Konzert in Kalifornien bot Jessica Simpson erstmals ihr Lied "Give It All Away" dar. Ehe sie jedoch loslegte, wendete sich die 45-Jährige laut des US-Magazins "People" zunächst an das Publikum und berichtete von überwundenen Traumata und ihrer einstigen Alkoholsucht.
"Ich habe nicht verstanden, welche Traumata ich in mir trug", setzte die Künstlerin an. "Es war wirklich schmerzhaft. Und als ich anfing, in mir selbst zu suchen - nach dem, was ich offenbaren konnte -, erkannte ich, dass ich jemand geworden war, vor dem ich Angst hatte. Jemand, den ich einfach nicht kannte und nicht verstand." Besonders in ihrer Rolle als Mutter habe sie Schuldgefühle gespürt und die Befürchtung, kein gutes Vorbild zu sein: "Ich fühlte mich sehr allein."
Jessica Simpson kommen auf der Bühne die Tränen
Ehe sie zum Schluss gelangte, bei ihrer Alkoholabhängigkeit einen Schlussstrich zu ziehen, habe es jedoch gedauert. "Ich habe irgendwann gemerkt, dass das Trinken meinen Schmerz nicht betäubt hat - es hat tatsächlich mehr Schmerz verursacht", erläuterte Jessica Simpson den Moment der Erkenntnis. Dabei kamen der Sängerin sogar die Tränen: "Es war nur eine Krücke, die nicht funktioniert hat."
Diese Zeiten hat Simpson aber zum Glück längst hinter sich gelassen. Seit knapp neun Jahren ist die Künstlerin abstinent. "Ich bin nur ein Mensch, der noch daran arbeitet", verriet sie ihren Fans. "Ich feiere jeden einzelnen Tag, an dem ich mich lebendig in meinem Körper fühle. Und ich bin sehr stolz auf mich." Die Message ihres neuen Songs "Give It All Away" beschrieb Simpson so: "Ich möchte, dass ihr alle wisst, dass ihr euch etwas Nachsicht gönnen solltet. Alles wird gut werden, wenn ihr es einfach loslasst."
Quelle: teleschau – der mediendienst