Rückschlag für Senta Berger: Gerade steht ihr neuer Film "Ach diese Lücke, diese entsetzliche Lücke" in den Startlöchern, da muss die Schauspielerin Zeit im Krankenhaus verbringen. Grund dafür ist ein Oberschenkelbruch, den sie sich am Freitag kurz vor einer Lesung in Hamburg zugezogen hat. Als sie den Soundcheck für die Veranstaltung machen wollte, stürzte Berger von einer Plattform. Danach musste die 84-Jährige in ein Krankenhaus eingeliefert werden.

Nun hat Bergers Sohn, der Regisseur Simon Verhoeven, ein Update zum gesundheitlichen Zustand seiner Mutter gegeben. Es gehe ihr "den Umständen entsprechend gut", sagte der 53-Jährige gegenüber der Deutschen Presse-Agentur. Die Schauspielerin musste sich infolge ihres Sturzes einer Operation unterziehen, die am Sonntag durchgeführt wurde.

Filmprojekt mit dem Sohn feiert bald Premiere

Das Timing des Unfalls ist besonders ungünstig: Am 27. Januar steht die Premiere ihres neuen Filmes, der Literaturverfilmung "Ach diese Lücke, diese entsetzliche Lücke" in München an. Dabei handelt es sich um ein Familienprojekt: Simon Verhoeven führte bei dem Projekt Regie. Der berichtete weiter, dass Berger "wegen der vielen anstehenden Termine zu unserem Film, die sie jetzt wohl verpassen wird" traurig sei, ihre Genesung sei aber "jetzt das Einzige, was zählt". Gleichzeitig gab sich Verhoeven hoffnungsvoll: "Sie ist ja eine Kämpferin und vielleicht kommt sie schneller zurück, als man denkt, wir hoffen es sehr."

In dem Film zieht der angehende Schauspielstudent Joachim, gespielt von Bruno Alexander, zu seinen exzentrischen Großeltern. Senta Berger spielt die Großmutter, an ihrer Seite ist Michael Wittenbron als Großvater zu sehen. Auch Tom Schilling ist mit von der Partie. Der reguläre Kinostart ist für Donnerstag, 29. Januar, geplant.

Quelle: teleschau – der mediendienst