Der Kabarettist und Grimme-Preisträger Torsten Sträter hat alle seine Auftritte bis Ende März abgesagt. Als Grund nannte sein Management eine Krankheit, die eine "längerfristige Regenerationsphase" erfordere.
In den nächsten Wochen waren bundesweit zahlreiche Shows des 59-Jährigen geplant. Sträter hätte sein aktuelles Bühnenprogramm "Mach mal das große Licht an" unter anderem in der Kölner Lanxess-Arena präsentiert.
"Keine Ersatztermine": Torsten Sträter braucht mehrwöchige Auszeit
"Aufgrund der Vielzahl der Termine können wir leider keine Ersatztermine anbieten. Informationen zur Rückerstattung der Tickets finden Sie auf der Website des Ticketanbieters oder direkt beim jeweiligen Veranstalter", heißt es auf der Webseite Sträters. Zu den Hintergründen gab es keine weiteren Informationen. "Das Management bittet darum, die Privatsphäre des Künstlers zu respektieren und von weiteren Nachfragen abzusehen", so die Erklärung weiter. Der in Dortmund geborene Sträter zählt zu den erfolgreichen Kabarettisten Deutschlands.
Neben seinen Bühnenauftritten ist er auch regelmäßig im Fernsehen präsent - etwa in der ARD. Sein Erkennungszeichen ist seine Mütze. Öffentlich bekannt ist Sträter auch für seinen offenen Umgang mit seiner Depressionserkrankung, die er teils auch in seinen Programmen anspricht. Welche Krankheit aktuell der Grund für die Absage der Auftritte ist, teilte das Management jedoch nicht mit. Der Comedian und Autor ist seit 2018 Schirmherr der Deutschen Depressionsliga.
Der Verein bietet Betroffenen, Angehörigen und Arbeitgebern laut eigenen Angaben "Informationen, Unterstützung und mutmachende Geschichten rund um das Thema Depression". Für ein TV-Gespräch über die Erkrankung mit seinem Komiker-Kollegen Kurt Krömer erhielt Sträter 2022 einen Grimme-Preis in der Kategorie Unterhaltung.
"Bis ich wieder in so ein Loch falle": Torsten Sträter über Arbeiten mit Depression
Im Interview mit dem Online-Portal DasGehirn.info, machte er am 1. März 2025 deutlich, dass er in der Regel auch mit Depression Termine wahrnehmen könne, da er "ein hochfunktionaler depressiver Mensch" sei. "Das Arbeiten nimmt mich raus. Für drei Stunden muss ich mich mit nichts beschäftigen. Da komme ich gut durch, bis ich wieder in so ein Loch falle", gibt er an. Doch Bühnenauftritte sehe er nicht als "Bewältigungsstrategie" gegen seine Depression.
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