Mit satirischen und komödiantischen Posts in den sozialen Medien stieg Sebastian Hotz alias El Hotzo zum gefeierten Comedian auf. Ende 2024 nutzte er das Social-Media-Netzwerk X jedoch für einen anderen Zweck: In einem Bekenntnis gestand er ein, in Partnerschaften bis dato immer wieder gelogen und betrogen zu haben und untreu gewesen zu sein. In einem Gespräch mit dem "Spiegel" sagte der 29-Jährige nun: "Also ich würde diese Erklärung so heute nicht mehr schreiben oder überhaupt nicht mehr schreiben."

Von dem hohen medialen Interesse an seiner Verkündigung sei er überrascht worden, sagte Hotz und räumte selbstkritisch ein, das mediale Echo habe "niemandem geholfen, das irgendwie zu verarbeiten". Derweil gestand er, sich in seinen Zwanzigern innerhalb Beziehungen ungebührend verhalten zu haben. Doch damals habe er großen privaten Druck verspürt, ebenso wie das "Gefühl, dass ich mit allem bisschen aufräumen muss".

"Etwas absurd": Großes mediales Interesse erstaunte El Hotzo

Wie ausufernd sein Social-Media-Geständnis medial aufgegriffen wurde, habe er "komplett falsch eingeschätzt", räumte Hotz nun ein. Dieses große Interesse sei "etwas absurd" gewesen. "Weil ich kann mir keine Welt vorstellen, in der mein Privatleben derart viel Raum einnehmen sollte in der Öffentlichkeit", führte der Comedian gegenüber dem "Spiegel" aus.

Heute gehören private Unstimmigkeiten und Fehlverhalten in Beziehungen der Vergangenheit an, versicherte der 29-Jährige. Seine mittlerweile seit zwei Jahren andauernde Partnerschaft würde ihn so glücklich machen "wie wahrscheinlich noch nie in meinem Leben", schwärmte er. Abschließend sagte er über die Wellen, die sein Geständnis damals schlug: "Ich glaube, wenn all das nötig war, um an diesen Punkt zu kommen, (...) dann ist das so."

Er fügte noch hinzu: "Ich möchte mich hier nicht hinsetzen und jammern, wie schrecklich unfair man mit mir umgegangen ist, weil ich jahrelang selbst auf Leute aufgrund von Fehlern mit Witzen eingeprügelt habe."

Quelle: teleschau – der mediendienst