Ekaterina Leonova gehört seit mittlerweile 13 Jahren zu den Profitänzerinnen bei "Let's Dance" - und hat in der Zeit bereits einige Erfolge verzeichnet. Als erste Profitänzerin konnte sie dreimal in Folge die Tanz-Show gewinnen. Insgesamt holte sich die 39-Jährige viermal den Sieg und gewann zudem zweimal die Profi-Challenge der RTL-Sendung.

Umso größer war die Überraschung, als Leonova dieses Jahr bereits in der dritten Show mit ihrem Tanzpartner Simon Gosejohann (50) ausschied. Im Podcast "Saunah Dran - mit Daniel Danger" sprach die gebürtige Russin über die aktuelle Staffel und die anstrengendsten Wochen bei "Let's Dance".

Zum frühen Aus in der diesjährigen Staffel sagte sie: "Unser Ziel war es, nicht zuerst rauszufliegen und danach jede Woche das Beste zu geben." Dieses Jahr sei die Staffel jedoch "sehr stark": "Da weißt du, dass die Konkurrenz sehr groß ist und man im Prinzip keine Fehler machen kann." Vieles hänge dann von der Sympathie des Publikums ab.

Simon Gosejohann sei ein "super lieber und sympathischer Mensch, aber beim Tanzen war er ganz, ganz am Anfang", so Leonova. Dies aufzuarbeiten hätte "sehr viel Zeit abverlangt und diese Zeit hatten wir leider nicht."

Ekat: "Für mich ist das Halbfinale schwieriger als das Finale"

In der letzten Staffel holte sich Ekaterina gemeinsam mit Diego Pooth (22) den Sieg. Doch die Profitänzerin weiß: Einfacher wird es für die Tanzpaare im Laufe der Show nicht - ganz im Gegenteil. "Je weiter man kommt, desto mehr Tänze kommen dazu", so die 39-Jährige. "Es gibt ein paar Wochen, wo man richtig über seine eigenen Grenzen geht und ich rede hier nicht von physischer Belastung, sondern auch psychischer Belastung."

Die schwierigste Woche ist für Ekat die vorletzte Show: "Ich glaube, für mich ist das Halbfinale schwieriger als das Finale", betont sie. Grund dafür sei, dass in der Sendung vor dem Finale nicht nur zwei neue Tänze vorbereitet werden müssen, sondern auf die Tanzpaare auch der berüchtigte "Impro Dance Even Noch More Extreme" wartet. Dabei erfahren die Paare erst live in der Show, welche Tänze sie zu einer vorgegebenen Musik performen müssen.

Für die Promis sei eine Improvisation jedoch kaum machbar, weiß Ekat. Daher müsse man sich als Tanzpaar bereits vorab auf jeden möglichen Tanz vorbereiten und jeweils eine "Back up"-Choreo lernen. "Das ist hart. (...) Ich glaube, einmal in dieser Woche weine ich!", gesteht Leonova lachend, versichert aber: "Das dauert 15 Minuten, dann komme ich zurück und dann geht es mir besser."

Quelle: teleschau – der mediendienst