Gil Ofarim hat als Sieger im Dschungelcamp eine Prämie von 100.000 Euro erhalten. In der jüngsten Staffel von "Ich bin ein Star - Holt mich hier raus!" sorgte er als einer der umstrittensten Kandidaten für viel Gesprächsstoff. Zusätzlich zum Preisgeld erhielt er eine Gage für seine Teilnahme an der Sendung. Vor der Ausstrahlung nannte schlager.de eine Rekordgage von über 300.000 Euro. Die genaue Summe wollte RTL inFranken.de auf Nachfrage nicht nennen.
Gil Ofarim will das nach der Versteuerung übrige Geld jetzt unter anderem für eine Unterkunft in München in der Nähe seiner Kinder ausgeben. Das sagte der Sänger in einem Interview mit Frauke Ludowig, das Teil der RTL+-Dokumentation "Der Fall Gil Ofarim" ist.
Ofarim fokussiert sich auf seine Kinder - Hotelmitarbeiter erhält Spenden
Auf die Frage, was er mit dem Geld plane, sagte der Sänger: "Ich kann Rechnungen bezahlen und noch vieles mehr. Das, was ich mir mehr als alles andere gewünscht habe: mir eine Bleibe in München zulegen." Er möchte den Kontakt, wie er ihn bis vor einem Jahr zu seinen beiden Kindern gepflegt hat, erneut herstellen: "Eine Woche bei mir, eine Woche bei meiner Ex-Frau. Ich habe es meinen Kindern versprochen, dass es nur eine kurze Zeit ist. Es war jetzt ein Jahr."
Der Musiker schuldet dem Mitarbeiter eines Leipziger Hotels noch 20.000 Euro Schadensersatz. 2021 hatte er sich bei Instagram als Opfer antisemitischer Äußerungen des Mannes dargestellt. Dieser brach kürzlich sein Schweigen und sagte, Ofarim inszenierte sich auch im Dschungel als Opfer, obwohl er selbst es sei. Ofarims Vorwürfe hatten sich damals als falsch erwiesen. Er nahm seine Darstellung in einem gegen ihn geführten Verleumdungsprozess zurück und entschuldigte sich.
Die 20.000 Euro will Ofarim nun begleichen. Die Frist dafür ende am 31. Dezember, sagte er. Auch ohne das Geld aus dem Dschungelcamp hätte er die Zahlung demnach beglichen: "Ich hätte es auch überwiesen, ich hätte mich drum gekümmert." Für den Hotelmitarbeiter Markus W. hat YouTuber Sanijel Jakimovski unterdessen eine Spendenaktion gestartet, um ihm Mitgefühl entgegenzubringen, wie TV Spielfilm zusammenfasst. Das Geld wolle dieser demnach zum Teil der gemeinnützigen Organisation für Menschenrechte im digitalen Raum "HateAid" sowie dem Leipziger Förderverein für Frühgeborene und kranke Neugeborene "Minilöwen" übergeben. Einen Teil der Summe wolle er für sich und seine Familie nutzen.
Ein Redakteur hat diesen Artikel unter der teilweisen Verwendung eines KI-Sprachmodells verfasst und/oder optimiert. Sämtliche Informationen wurden sorgfältig geprüft.
Erfahre hier mehr über unsere KI-Richtlinien.