Auch im Jahr 2022 sind wieder einige bekannte Persönlichkeiten aus dem Leben geschieden. Diese Promi-Todesfälle gab es.

Manche Stars werden viel zu früh aus dem Leben gerissen. Andere hatten ein langes und erfülltes Leben.

Nicht nur Familie und Freunde der Berühmtheiten müssen mit dem Verlust klarkommen - auch Fans aus aller Welt sind häufig in Trauer.

Promi-Todesfälle 2022: Diese Stars sind gestorben

Welche Promis sind 2022 von uns gegangen? Wir haben einen Überblick:

  • Uwe Bohm: Der Tatort-Schauspieler ist im Alter von 60 Jahren unerwartet verstorben. Uwe Bohm, Adoptivsohn des Regisseurs Hark Bohm, wurde vor allem mit Rollen als Bösewicht in Krimis wie "Tatort" bekannt. Der 1962 als Uwe Enkelmann in Hamburg geborene Schauspieler begann seine Karriere als Teenager 1976 in Hark Bohms Film "Nordsee ist Mordsee".
  • Klara Höfels: Im Mai ist die Schauspielerin "nach kurzer schwerer Krankheit" gestorben. Kinobesucher kennen Klara Höfels unter anderem aus kleineren Rollen in der für den Oscar nominierten Tragikomödie "Toni Erdmann" und der Sebastian-Fitzek-Verfilmung "Abgeschnitten".
  • Aaron Carter: Der Sänger starb unerwartet im Alter von 34 Jahren. Der als Teenie-Star bekannt gewordene Aaron Carter ist tot in seiner Badewanne aufgefunden worden. Er hatte psychische Probleme und kämpfte gegen eine Drogen- und Alkoholsucht an. Zuletzt machte der Teeniestar statt mit Musik mit schlechten Nachrichten von sich reden. So stritten sich Nick und Aaron öffentlich und machten sich schlimme Vorwürfe. Im Jahr 2019 behauptete Nick, sein jüngerer Bruder habe Drohungen gegen die Familie ausgesprochen.
  • Nichelle Nicols: Die US-amerikanische-Schauspielerin aus "Raumschiff Enterprise"  ist von uns gegangen. Nichols schrieb in der legendären TV-Serie "Star Trek", wie die Show im Original hieß, Geschichte: Der Kuss der Afro-Amerikanerin 1968 mit ihrem Kollegen William Shatner alias Captain Kirk gilt weithin als Erster zwischen einer Schwarzen und einem Weißen in der US-Fernsehgeschichte.
  • Jad Turjman: Der aus Syrien stammende Schriftsteller und Comedian Jad Turjman ist in Bayern beim Bergsteigen tödlich verunglückt. Turjman hatte seine Flucht in einem Buch verarbeitet, das 2019 im Residenz Verlag erschien: "Wenn der Jasmin auswandert. Die Geschichte meiner Flucht". Seitdem trat er unter anderem mit einem Soloprogramm unter dem Titel "Der Flüchtling Ihres Vertrauens" auf. 
  • Angela Lansbury: Die "Mord ist ihr Hobby"-Schauspielerin starb kurz vor ihrem 97. Geburtstag. Mit zwölf Jahren Laufzeit war es eine der erfolgreichsten Detektiv-Serien des US-Fernsehens. 1996 löste Lansbury als neugierige Hobby-Detektivin Fletcher ihren letzten Fall. Sie habe 264 Mordfälle gelöst und diese Rolle geliebt, erzählte Lansbury im Jahr 2000 dem US-Radiosender NPR. Fletcher sei mutig, sexy, liberal und sportlich gewesen, Qualitäten in einer Frau, die ihr sehr gefallen hätten.
  • Ray Liotta: Der Hollywood-Star ist mit 67 Jahren überraschend gestorben. Der Schauspieler soll in der Dominikanischen Republik bei Dreharbeiten für einen neuen Film im Schlaf gestorben sein. Seinen Durchbruch feierte Ray Liotta 1990 in Martin Scorseses Meisterwerk "Good Fellas – Drei Jahrzehnte in der Mafia".
  • Heinz Winkler: Der bekannte bayerische Sterne-Koch ist mit 73 Jahren gestorben. Winkler wurde 1981 zum jüngsten Drei-Sterne-Koch aller Zeiten gekürt. Bei Regierungschefs und Prominenten waren seine kulinarischen Fähigkeiten enorm beliebt – so bekochte er unter anderem Silvia und Carl Gustav von Schweden, John D. Rockefeller, Peter Ustinov, Richard von Weizsäcker und Franz Beckenbauer. In Aschau führte er bis zuletzt die "Residenz", eine Traditionswirtschaft, die er zu einem luxuriösen Hort der Spitzengastronomie machte - mit zwei Sternen ausgezeichnet und im Guide Michelin auch für die angebotenen Weine hochgelobt.
  • Günter Lamprecht: Der Tatort-Kommissar starb mit 92 Jahren. Für seine Paraderolle des Franz Biberkopf in Rainer Werner Fassbinders Mehrteiler "Berlin Alexanderplatz" wurde Lamprecht von Kritik und Publikum gefeiert. Popularität erlangte er in den 90er Jahren durch die Rolle des Berliner Tatort-Kommissars Franz Markowitz.
  • Barbara Stamm: Die CSU-Politikerin ist mit 77 Jahren nach längerer Krankheit in Würzburg gestorben. "Einmal von einer Sache überzeugt, konnte sie wie keine andere ihre Mitmenschen für sich gewinnen und für die gute Sache werben. Barbara Stamm war Patin für ihre Heimatregion Würzburg, wie niemand sonst vereinte sie Empathie und Lebensfreude", bekundete Söder sein Beileid.
  • Harmut Becker: Der Schauspieler starb nach schwerer Krankheit im Alter von 83 Jahren. Becker spielte in zahlreichen Filmen mit - er war auf der Berlinale vertreten und stand fürs Fernsehen beispielsweise für "Soko München" oder das "Traumschiff" vor der Kamera. Sein erster wichtiger Film war 1970 das Vietnamkriegsdrama "o.k." von Michael Verhoeven, das bei den Berliner Filmfestspielen einen Skandal auslöste. 
  • Dieter Wedel: Der deutsche Star-Regisseur verstarb ebenfalls dieses Jahr. Wedel zählte zu den erfolgreichsten deutschen Filmemachern. Mit seinen Mehrteilern begeisterte er ein Millionen-Publikum und schrieb Fernsehgeschichte. Bevor die Vorwürfe gegen ihn im Rahmen der sogenannten #MeToo-Debatte bekannt wurden, war Wedel Intendant der Bad Hersfelder Festspiele. Bei dem Freilicht-Theaterfestival hatte der promovierte Theaterwissenschaftler Zuschauer-Rekorde aufgestellt.
  • Christiane Hörbiger: Die renommierte Schauspielerin starb mit 84 Jahren. Die Grimme-Preisträgerin stammte aus einer der bedeutendsten deutschsprachigen Schauspieler-Dynastien und war bis ins hohe Alter aktiv. Zwar war sie auch immer wieder auf Theaterbühnen zu sehen, ihre wahre Berufung fand sie aber vor der Kamera. Als "Grande Dame" aus Film und Serien avancierte sie im Laufe ihrer jahrzehntelangen Karriere zum Publikumsliebling.
  • Ernst Jacobi: Der Schauspieler starb mit 88 Jahren. Trotz zahlreicher Rollen in Fernsehfilmen und -serien sind zwei Arbeiten, in denen er "nur" zu hören war, vermutlich seine bekanntesten: Er lieh "Peter Pan" in der gleichnamigen Disney-Verfilmung aus dem Jahr 1953 ebenso seine Stimme wie Doc Brown im ersten Teil der "Zurück in die Zukunft"-Trilogie (1985). 
  • Klaus Scharfschwerdt: Der Puhdys-Drummer ist mit 68 Jahren gestorben. In der erfolgreichen Band war Klaus Scharfschwerdt der Jüngste. Mehrfach wurde er zum besten Schlagzeuger in der DDR gewählt. Als die Puhdys sich 2016 auflösten, war er 62 Jahre alt. Nach einer kleinen Bühnen-Pause gründete der Drummer danach eine neue Band. 
  • Silvia Laubenbacher: Die SAM-Moderatorin starb mit nur 56 Jahren an Krebs. Laubenbacher ist vor allem für ihre Moderationen bei ProSieben bekannt. Von 1999 bis 2009 war sie das Gesicht des Magazins "SAM". Außerdem moderierte sie beim Shoppingkanal QVC und bei Augsburg TV. Ihre Karriere hatte sie beim Radio begonnen.
  • Queen Elizabeth II: Die Königin von Großbritannien ist mit 96  gestorben. Elizabeth II. war länger als jeder andere britische Monarch vor ihr auf dem Thron. Sie war Staatsoberhaupt von Großbritannien und Nordirland und mehr als einem Dutzend weiterer Staaten, darunter Kanada, Neuseeland und Australien. Mit ihrem Tod geht eine Ära zu Ende. Obwohl die britische Monarchin über keine politische Macht verfügte, galt sie als eine der bedeutendsten Persönlichkeiten unserer Zeit. Mit unbedingtem Pflichtbewusstsein und Beständigkeit führte sie das Land durch große Veränderungen hindurch.
  • Lars Vogt: Der Nürnberger Pianist und Dirigent ist mit 52 Jahren an einer Krebserkrankung gestorben. Seine besondere Liebe galt der Kammermusik. Außerdem lag ihm der musikalische Nachwuchs am Herzen: Der Vater dreier Kinder initiierte das Projekt Rhapsody in School, bei dem prominente klassische Musiker bei Schulbesuchen über ihre Instrumente erzählten und Interesse wecken.
  • Michael Degen: Der Schauspieler ist mit 90 Jahren verstorben. Degen war einem großen TV-Publikum zuletzt vor allem dank der "Donna Leon"-Krimiserie der ARD vertraut. Darin verkörperte er jahrelang den "Vice-Questore Patta".
  • Uwe Seeler: Die HSV-Legende ist ebenfalls 2022 gestorben. Bei der WM 1966 wurde der Fußballer im Finale im Wimbley-Stadion Vize-Weltmeister. 1970 wurde er bei der WM Dritter. Für seinen Traum, einmal Weltmeister mit Deutschland zu werden, reichte es jedoch nie. Allerdings wurde ihm als erster Sportler 1970 das Bundesverdienstkreuz verliehen.
  • Hardy Krüger: Der 93-jährige Schauspieler ist in 2022 gestorben. Der Deutsche wirkte in zahlreichen Filmen mit. Erst legte Hardy Krüger eine rasante Karriere im Nachkriegsdeutschland hin, dann war er als "German Hero" und Frauenschwarm ein international gerngesehener Leinwandheld. 
  • Meat Loaf: Der US-amerikanische Sänger und Schauspieler Meat Loaf ist 2022 mit 74 Jahren verstorben. Sein Album "Bat Out of Hell" gehöre nach wie vor zu den 10 meistverkauften Alben aller Zeiten. Fans weltweit trauern um den Sänger, der mit "I'd Do Anything for Love" weltberühmt wurde.