Der frühere Bassist der berühmten Hardrock-Band Scorpions, Francis Buchholz, ist tot. "Eine entsprechende Nachricht seiner Tochter hat uns erreicht", sagte Scorpions-Sprecher Peter Lanz. Die weltweit erfolgreiche Band aus Hannover hatte sich 1992 nach einem Disput von Buchholz getrennt.

Buchholz starb am Donnerstag (22. Janaur 2026) an Krebs, wie es in einem Beitrag auf seinem Facebook-Profil heißt, der von seiner Familie unterzeichnet ist. Er habe die Welt friedlich und von Liebe umgeben verlassen. "Unsere Herzen sind gebrochen. Während seines Kampfes gegen den Krebs blieben wir an seiner Seite und stellten uns jeder Herausforderung als Familie – genau so, wie er es uns beigebracht hat", hieß es in dem Beitrag auf Englisch. Der Musiker wurde 71 Jahre alt.

Francis Buchholz ist tot - während erfolgreichster Zeit Teil der Band Scorpions

Das letzte Scorpions-Album, an dem Buchholz mitwirkte, war die 1990 veröffentlichte Platte "Crazy World", die zu den kommerziell erfolgreichsten der Band zählt. Auf dem Album ist der von Sänger Klaus Meine geschriebene Song "Wind of Change", der zu einer Art Soundtrack zum Ende des Kalten Krieges wurde.

Der deutsche Bassist Francis Buchholz steht auf der Bühne beim Derrame Rock Festival in Ourense in Spanien. Der Musiker ist im Alter von 71 Jahren gestorben.
Brais Lorenzo/EFE/EPA/dpa

Buchholz erstes Album mit den Scorpions war das 1974 veröffentlichte "Fly to the Rainbow". Er spielte bis 1992 für die Band und war auch während der legendären Welttournee von 1984 mit den Scorpions auf Tour. Auftritte fanden unter anderem im New Yorker Madison Square Garden und in Los Angeles statt. Auch Klassiker wie "Rock You Like a Hurricane" und "Still Loving You" stammen aus dieser Ära, die als die erfolgreichste der Gruppe angesehen wird. Später arbeitete Buchholz unter anderem mit Michael Schenker für "Temple of Rock" zusammen. Michael Schenker ist der jüngere Bruder von Scorpions-Gründer Rudolf Schenker.

Die Zeit bei den Scorpions endete für Buchholz im Konflikt und letztlich auch vor Gericht. Die Rockband hatte sich 1992 nach Auseinandersetzungen um das Geschäftsführung der Gruppe von Buchholz getrennt. Verschiedene Gerichte bis hin zum Bundesgerichtshof befassten sich damit. Letztlich wurde entschieden, dass der Rauswurf des Bassisten rechtmäßig war. Bei dem Streit durch die Instanzen ging es um neun Millionen Mark aus den Einnahmen der mit Hits gefüllten Scorpions-Alben.

Zusammenarbeit endete vor Gericht

Die Scorpions wurden 1965 von Gitarrist Rudolf Schenker in der Nähe von Hannover gegründet und werden in einem Atemzug mit legendären US-Stars wie Van Halen, Aerosmith oder AC/DC erwähnt. Millionen Fans vor allem in Südamerika, Russland und überall in Europa verehren die Band.

Ein Redakteur hat diesen Artikel unter der teilweisen Verwendung eines KI-Sprachmodells verfasst und/oder optimiert. Sämtliche Informationen wurden sorgfältig geprüft.

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