In der erfolgreichen US-Serie «Bridgerton» wird in der fünften Staffel die Liebesgeschichte von Francesca (Hannah Dodd) und Michaela (Masali Baduza) erzählt. Der Streaminganbieter Netflix bestätigte am Mittag den Produktionsstart für die nächsten Episoden. Aktuell ist die vierte Staffel komplett abrufbar, eine sechste hatte Netflix bereits bestätigt.

Die von Chris Van Dusen geschaffene und von Shonda Rhimes produzierte Serie spielt in einem fiktiven London des 19. Jahrhunderts. Es geht um Liebeswirren und Bälle in der britischen High Society, die von der mysteriösen Autorin Lady Whistledown beobachtet und kommentiert werden. 

Die Serie beruht auf einer Romanreihe der amerikanischen Autorin Julia Quinn und hat weltweit Hunderte Millionen Abrufe. 

Im Mittelpunkt der Handlung steht die reiche Familie Bridgerton - jede Staffel hat einen Spross im Fokus - zuletzt die Romanze und schließlich Heirat von Benedict (Luke Thompson) und Sophie Baek (Yerin Ha).

In der fünften Staffel soll es laut Netflix um «eine zweite Chance auf die große Liebe» für Francesca gehen. «Zwei Jahre nach dem Verlust ihres geliebten Ehemanns John beschließt sie, aus praktischen Gründen wieder auf den Heiratsmarkt zurückzukehren», heißt es in der Ankündigung.

Eines der Aushängeschilder von Netflix

Auch in den Romanvorlagen von Autorin Julia Quinn verliert Francesca früh ihren Ehemann John, um in der Folge ihre eigentliche große Liebe zu finden. Allerdings kommt es in der Verfilmung zum Geschlechterwechsel: Statt der Figur Michael Stirling, Johns Cousin, trifft sie in der Netflix-Serie auf Michaela Stirling - die Cousine. 

Die Figur der Francesca hat in den ersten zwei Staffeln Ruby Stokes gespielt, damals noch als kleines Mädchen. Ab Staffel drei wurde die Rolle der nun heiratsfähigen Francesca von Hannah Dodd (30) übernommen.

«Bridgerton» zählt zu den Aushängeschildern des Streamingdienstes Netflix und zu einer der meistgestreamten englischsprachigen Serien. 

Die Serie ist eines der prominentesten Beispiele für die Praxis des sogenannten Colorblind Castings (der farbenblinden Besetzung). Sprich: Nicht-weiße Schauspielerinnen und Schauspieler spielen hier Rollen, die früher wohl wegen vermeintlich historischer Korrektheit mit Weißen besetzt worden wären. Auch die Queen ist schwarz.