Solange die Temperaturen nicht unter sieben Grad fallen, gelten Warnungen vor Zecken weiter. Denn auch wenn es der Name anders vermuten lässt, können die Spinnentiere unter Umständen bis in den Spätherbst hinein aktiv sein und Krankheiten wie die Frühsommer-Meningoenzephalitis (FSME) übertragen.
Darauf weist der Bundesverband für Gesundheitsinformation und Verbraucherschutz hin. Das gilt gerade für Risikogebiete wie Österreich, Osteuropa und Süddeutschland - vor allem Bayern und Baden-Württemberg, Südhessen und das südöstliche Thüringen.

Dort besteht die Gefahr, sich durch einen Zeckenbiss mit dem FSME-Erreger anzustecken. Eine Impfung kann davor schützen (www.bgv-zeckenschutz.de).

Neben den FSME-Viren können auch Borrelien übertragen werden. Diese Bakterien gibt es nicht nur in einzelnen Risikogebieten - Vorsicht ist deshalb in ganz Deutschland geboten. Anders als bei FSME gibt es gegen Borreliose keinen Impfschutz.