Volkswirte hatten mit einem leichten Anstieg gerechnet. Zuvor hatten sich die Konjunkturerwartungen zwei Monate in Folge positiv entwickelt. Das ZEW führt die schlechtere Stimmung vor allem auf Frühindikatoren wie die Auftragseingänge in der Industrie zurück, die zuletzt schwach ausgefallen waren.

«Die im Euroraum vorherrschenden rezessiven Entwicklungen strahlen über den Außenhandels- und Vertrauenskanal auf die deutsche Volkswirtschaft aus», sagte ZEW-Präsident Wolfgang Franz. Die Beurteilung der aktuellen Lage sank stärker als erwartet um 4,6 Punkte auf 5,4 Zähler. Der Index bildet den Saldo zwischen Optimisten und Pessimisten ab, Grundlage ist die Befragung von 263 Analysten.