Bei einem durchschnittlichen Anstieg der Vergütungen um 2,7 Prozent und einer Inflationsrate von 1,5 Prozent ergebe sich ein Plus von 1,2 Prozent, teilte das Tarifarchiv des Wirtschafts- und Sozialwissenschaftlichen Instituts (WSI) der Hans-Böckler-Stiftung am Donnerstag mit.

Mit Ausnahme des Jahres 2011 sei es den Gewerkschaften seit 2009 gelungen, Tarifsteigerungen durchzusetzen, die oberhalb der laufenden Preissteigerungsrate lagen, erklärte Tarifarchiv-Leiter Reinhard Bispinck. Die Spannweite der Lohnerhöhungen reichten von 3,5 Prozent in der Energie- und Wasserversorgung bis zu 2,3 Prozent im Handel.