Deutschlandweit werden täglich die verschiedensten Produkte und Lebensmittel wegen möglicher Gesundheitsgefahren zurückgerufen. Oftmals geraten während der Produktion Fremdkörper wie, Glas, Holz oder Metall in die Nahrungsmittel und gefährden die Gesundheit der Konsumenten:

Bisweilen werden Reinigungsrückstände in Lebensmitteln festgestellt, mitunter geht von Spielzeug eine Gefährdung durch verschluckbare Kleinteile aus. In unserem Rückruf-Ticker halten wir Sie über aktuelle Rückrufe in ganz Deutschland auf dem neuesten Stand.

Update 24.02.2020: Herrmann Gewürze ruft Curry wegen Salmonellen zurück

Wegen akuter Gesundheitsgefahr ruft die Firma Herrmann Gewürze ihr "Curry grün" zurück. Der Rückruf gilt für die Produkte mit dem Mindesthaltbarkeitsdatum 27.01.2023 und betrifft alle Abpackungen von 70 Gramm bis 1 Kilogramm.

Eine Salmonellen-Erkrankung macht sich innerhalb einiger Tage nach einer möglichen Ansteckung durch Durchfall, Bauchschmerzen und gelegentlich Erbrechen und leichtem Fieber bemerkbar. Doch besonders für Säuglinge, Kleinkinder, Senioren und Menschen mit geschwächtem

Abwehrsystem kann eine Ansteckung gefährlich werden. Menschen, die bereits von dem Curry gegessen haben und schwere oder anhaltende Symptome entwickeln, wird empfohlen umgehend einen Arzt aufzusuchen und auf eine mögliche Salmonellen-Infektion hinzuweisen.

Update vom 22.02.2020: Tierarzneimittel in Garnele: Rückrufaktion bei Aldi

Der Discounter Aldi ruft Tiefkühl-Garnelen zurück. Der niederländische Lieferant Heiploeg International führte Gründe des vorsorglichen gesundheitlichen Verbraucherschutzes an, wie es in einer Mitteilung vom Freitag hieß.

Es geht um das Produkt "King-Prawns, Garnelenschwänze", Sorte "Natur", der Marke "Gourmet Fruits de Mer" mit dem Mindesthaltbarkeitsdatum 03. Januar 2022. Bei einer Untersuchung sei ein Tierarzneimittel aufgefallen. "Eine gesundheitliche Beeinträchtigung ist nicht mit abschließender Sicherheit ausgeschlossen", hieß es. Produkte mit anderen Mindesthaltbarkeitsdaten sowie weitere Artikel der Firma Heiploeg International seien nicht betroffen.

Die Tiefkühl-Garnelen seien an Aldi-Nord-Filialen in Hamburg, Schleswig-Holstein, Thüringen, Brandenburg, Hessen, Mecklenburg-Vorpommern, Niedersachsen, Nordrhein-Westfalen, Sachsen und Sachsen-Anhalt geliefert worden. Sie könnten nun zurückgegeben werden.

Update vom 22.02.2020: Instant-Nudelsuppe wird zurückgerufen

Die Nissin Foods GmbH ruft Instant-Nudelsuppe zurück. Betroffen ist das Produkt "Demae Ramen", Geschmacksrichtung "Spicy" mit der Chargennummer L908594 und dem Mindesthaltbarkeitsdatum 12.2020 sowie die Chargennummer L000623 mit dem Mindesthaltbarkeitsdatum 01.2021.

Laut Hersteller könne nicht ausgeschlossen werden, dass einzelne Produkte ein falsches Gewürztütchen enthalten, welches das Allergen Milch beinhaltet. Das Allergen ist auf der Verpackung nicht erkenntlich. Der Verzehr für Menschen, die auf Milch allergisch reagieren, ist daher gefährlich.

Kunden, die das Produkt gekauft haben, können es an den jeweiligen Einkaufsstätten zurückgeben. Der Kaufpreis werde erstattet - auch ohne Kassenbon.

Update vom 21.02.2020: Curry-Gewürz und Burger-Sauce zurückgerufen

Aktuell ruft der Hersteller Hermann Gewürze GmbH & Co. KG das Gewürz "Curry grün" zurück. Bei dem genannten Produkt wurden Salmonellen gefunden. Betroffen sind die Packungen in den Größen 70 Gramm und 1 Kilogramm. Eine Salmonellen-Erkrankung äußert sich innerhalb einiger Tagen nach Infektion mit Durchfall, Bauchschmerzen und gelegentlich Erbrechen und leichtem Fieber. Insbesondere Säuglinge, Kleinkinder, Senioren und Menschen mit geschwächtem

Abwehrsystem können schwerere Krankheitsverläufe entwickeln, wie der Hersteller mitteilt.

Kunden, die den entsprechenden Artikel gekauft haben, können diesen auch ohne Vorlage des Kassenbons in ihren Einkaufsstätten oder an den Hersteller direkt zurückgeben.

Foto: Herrmann Gewürze GmbH & Co. KG

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llergiker aufgepasst: Hamburger Sauce zurückgerufen

Weiterhin ruft der Hersteller Homann Feinkost GmbH seine "Hamburger Sauce" zurück. "Aufgrund eines Etikettierungsfehlers können einzelne Flaschen mit der Etikettierung Hamburger Sauce (450ml) der Marke HOMANN ein anderes Produkt enthalten, in dem Weizen, Ei und Senf Bestandteil der Rezeptur sind. Dies kann bei Personen, die an einer Weizen-, Ei-, oder Senfunverträglichkeit leiden, zu allergischen Reaktionen führen", teilt der Hersteller mit.

Betroffen sind die Flaschen mit dem Mindesthaltbarkeitsdatum 13.07.2020 und dem Produktionsdatum 02.12.2019. Die Los-Kennzeichnung ist: L10530281.

Foto: Homann Feinkost GmbH

Beide zurückgerufenen Produkte wurden in Bayern verkauft.

Update vom 19.02.2020: Bucher-Bräu ruft Eistee und Säfte zurück

Das bayerische Unternehmen Bucher-Bräu Grafenau hat Saft und Eistee aus ihrer Produktion zurückgerufen. Die Warnung, die für Bayern gilt, wurde am Mittwoch über das Portal Lebensmittelwarnung.de verbreitet. Ein Bersten einzelner Flaschen könne nicht ausgeschlossen werden, teilte das Unternehmen mit. Grund sei ein technischer Defekt während einer Erneuerung an der Pasteurisier-Anlage Anfang Januar, der erst im Februar festgestellt worden sei.

Betroffen sind demnach ACE-Saft mit den Mindesthaltbarkeitsdaten 2. und 21. Januar 2021, Apfel-Kirsch-Saft mit Mindesthaltbarkeitsdatum 15. Januar 2021, Eistee mit 9. und 20. Januar 2021 sowie das Getränk Obstmix mit 2., 15. und 28. Januar 2021. Die Firma bat darum, diese Ware gegen kostenfreien Ersatz umgehend zurückzugeben.

Update vom 19.02.2020: Molkerei ruft Reibekäse wegen Verletzungsgefahr zurück

Die Andechser Molkerei Scheitz ruft einen Reibekäse zurück. Aus Gründen des vorsorglichen Verbraucherschutzes sollten Käufer das Produkt "Andechser Natur Bio Reibekäse" mit dem Mindesthaltbarkeitsdatum 03.04.2020 nicht verwenden, teilte das Unternehmen am Mittwoch (19. Februar 2020) mit.

Laut Deutscher Presse-Agentur könnten in den Beuteln sehr kleine, etwa 3,2 Millimeter große Stücke blauen Plastiks enthalten sein. Es bestehe beim Verzehr Verletzungsgefahr. Verbraucher, die den Käse bereits erworben haben, sollten ihn in die Verkaufsstätte zurückzubringen, heißt es vonseiten des Herstellers. Dort werde ihnen der Kaufpreis in voller Höhe erstattet.

Update vom 18.02.2020: Ohrringe wegen Allergiegefahr zurückgerufen

Aktuell wird in Deutschland ein Produkt zurückgerufen: Der Ein-Euro-Laden "TEDi" hat den Rückruf veröffentlicht. Dabei geht es um Creolen, die allergische Reaktionen verursachen können. "Produkttests wiesen erhöhte Nickelwerte nach. Nickel kann Allergien auslösen, deshalb wird von einer weiteren Verwendung der Creolen abgeraten", heißt es von Seiten des Unternehmens. Das "Bundesamt für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit" warnt ebenfalls vor den Ohrringen.

Folgendes Produkt ist betroffen:

  • Produkt: "Creolen 5 Paar gold"
  • Hersteller: "TEDi GmbH & Co. KG"
  • Verpackungseinheit: "5 Paar"
  • Artikelnummer: 52233001751000000200

Das Creolen-Set kann in allen "TEDi"-Filialen zurückgegeben werden. Der Kaufpreis wird erstattet.

Update vom 14.02.2020, 18.50 Uhr: Orangenlimo von Bad Brückenauer wird zurückgerufen

Wegen einer möglichen "biologischen Verunreinigung" einzelner Flaschen ruft die Staatliche Mineralbrunnen AG Bad Brückenau Orangenlimonade zurück. Konkret handelt es sich um den 12 x 0,7 Liter Kasten mit Glasflaschen und dem Mindesthaltbarkeitsdatum bis 09.10.2020.

Laut Angaben des Getränkeherstellers aus Unterfranken bestehen Anhaltspunkte für punktuelle biologische Verunreinigungen einzelner Flaschen. Es sei dadurch nicht auszuschließen, dass es zu Überdruck kommt und die Flaschen bersten. Verbraucher sollten die Limonade nicht trinken, sondern in den Handel zurückbringen. Bei Vorlage des Kassenbons erhalten Kunden Rückerstattung.

Verkauft wurde die Orangenlimonade laut Hersteller in Franken, Hessen und Rheinland-Pfalz.

Update vom 14.02.2020, 15.19 Uhr: Rückruf bei Penny: Kuchen kann Plastik enthalten

Die Firma "B+F Bakery & Food" in Salzkotten ruft vorsorglich das Produkt "Bäckerkrönung, Zupfkuchen, 500g, tiefgefroren mit der EAN: 28271772 und dem Mindesthaltbarkeitsdatum: 31.10.2020 und der Charge: L060-1011119" zurück.

Von dem Verzehr des betroffenen Produktes werde dringend abgeraten. Aufgrund eines Produktionsfehlers sei laut Hersteller nicht auszuschließen, dass sich in dem TK-Produkt im Einzelfall weiße Kunststoffteile befinden können. Eine mögliche Gesundheitsgefährdung könne demnach ebenso nicht ausgeschlossen werden.

Das betroffene Produkt wurde in Penny-Märkten verkauft. Andere Produkte mit anders lautenden Mindesthaltbarkeitsdaten und Chargen seien von dem Rückruf nicht betroffen. Allerdings: Erst vor zwei Tagen musste der Hersteller ebenfalls einen tiefgefrorenen Zupfkuchen zurückrufen, der bei Rewe verkauft wurde. Auch hier waren durch einen Produktionsfehler im Einzelfall weiße Kunststoffteile in die Produkte geraten.

Kunden können das Produkt im jeweiligen Penny-Markt zurückgeben und bekommen den Kaufpreis erstattet, auch ohne Vorlage des Kassenbons.

Update vom 13.02.2020, 16 Uhr: Mercedes ruft weltweit über 300.000 Autos zurück

Daimler ruft weltweit fast 300 000 Autos von Mercedes-Benz wegen Brandgefahr zurück. Betroffen sind laut Kraftfahrt-Bundesamt (KBA) bestimmte E-Klasse- sowie CLS-Modelle, allesamt Diesel aus den Baujahren 2015 bis 2019. Zuvor hatte das Portal "kfz-rueckrufe.de" darüber berichtet. Nach KBA-Angaben sind von den weltweit rund 298 000 betroffenen Fahrzeugen gut 105 000 in Deutschland unterwegs.

Daimler bestätigte den Rückruf. Im Falle eines Feuchtigkeitseintritts könnten durch elektrochemische Vorgänge leitfähige Verbindungen zwischen einzelnen Leitungen in der Stromschiene im Motorraum entstehen, erklärte ein Sprecher. Vorsorglich werde daher in der Werkstatt die Stromschiene modifiziert und eine separate elektrische Leitung verlegt, was etwa eine Stunde in Anspruch nehme.

Update vom 13.02.2020: Rückruf bei Netto: Weiße Kunststoffteile in Fischprodukt

Die Firma Pickenpack Seafoods ruft aktuell Fischfilets zurück, die bundesweit in Filialen der Supermarktkette Netto Marken-Discount verkauft wurden. Es könne nicht ausgeschlossen werden, dass weiße Kunststoffteile in einzelnen Packungen des Schlemmerfilets enthalten sind, hieß es am Mittwoch in einer Mitteilung des Unternehmens aus Riepe-Ihlow in Niedersachsen. Folgendes Produkt ist davon betroffen:

  • SeaGold Schlemmerfilet á la Italia (400-Gramm-Packung)
  • Chargennummer: L9338
  • Mindesthaltbarkeitsdatum: 12.2020

Der Verkauf der Ware sei gestoppt, hieß es in der Mitteilung. Gegen Vorlage der leeren Verpackung oder des entsprechenden Kassenbons bekämen Kunden den Kaufpreis in der Filiale erstattet, in der sie das Produkt gekauft haben.

Ähnlicher Rückruf bei Rewe: Weiße Kunststoffteile in Zupfkuchen

Auch die Firma B+F Bakery & Food in Salzkotten (Nordrhein-Westfalen) teilte am Mittwoch (12. Februar 2020) einen Rückruf für folgendes Produkt mit:

  • Rewe Beste Wahl, Zupfkuchen, 500g, tiefgefroren
  • Mindesthaltbarkeitsdatum: 31.10.2020
  • Charge: L304-1011119
  • EAN: 4388844078796

Vor dem Verzehr werde dringend abgeraten - aufgrund eines Produktionsfehlers sei "nicht auszuschließen, dass sich in dem Produkt im Einzelfall weiße Kunststoffteile befinden können".

Das Unternehmen habe das betroffene Produkt unmittelbar aus dem Verkauf nehmen lassen. Kunden könnten es im jeweiligen Markt zurückgeben und bekämen den Kaufpreis auch ohne Vorlage des Kassenbons erstattet.

Update vom 11.02.2020: Erneuter Rückruf von Käse - bei Lidl verkauft

Aktuell wird ein Käse zurückgerufen, der im Discounter "Lidl" verkauft wurde. Grund für den Produktrückruf ist eine Gefährdung der Gesundheit für Verbraucher. Im Streukäse können sich Angaben des niederländischen Herstellers "Delicateur" blaue Kunststoffteile befinden. Durch sie erhöht sich die Verletzungsgefahr. Folgendes Produkt ist vom Rückruf betroffen:

  • Produkt: "Milbona Gouda jung gerieben, mindestens 7 Wochen gereift"
  • Hersteller: "Delicateuer"/Niederlande
  • Format: 250-Gramm-Packung
  • Mindesthaltbarkeitsdatum (MHD): 23. März 2020
  • Losnummer: "893839538051060191224"
  • Identitätskennzeichen: "NL Z 0507 i EG"
Foto: Lidl Deutschland
Lidl (obs)

"Lidl" hat den Streukäse bereits aus dem Sortiment genommen. Das Produkt wurde in diesen Bundesländern verkauft:

  • Hessen
  • Niedersachsen
  • Nordrhein-Westfalen (NRW)
  • Rheinland-Pfalz

Der Käse kann in allen "Lidl"-Filialen zurückgegeben werden. Der Kaufpreis wird erstattet.