«Wir geben mehr Geld aus und exportieren mehr Produkte ins Ausland», teilte das Finanzministerium mit. Auch wird mit einer weiteren Senkung der Arbeitslosigkeit auf 4,3 Prozent gerechnet, die beste Quote in zehn Jahren. Allerdings könnten der Brexit, der «unsichere Wirtschaftkurs der USA» und internationale Spannungen das Wachstum in den Niederlanden negativ beeinflussen, warnte der Minister.

Dijsselbloem präsentierte nur einen Rumpfhaushalt ohne große Vorhaben. Denn nach der Parlamentswahl im März gibt es noch keine neue Koalition. Der rechtsliberale Ministerpräsident Mark Rutte will mit drei Parteien eine Mitte-Rechts-Regierung bilden und erst dann seine Pläne vorlegen.